Reanimation am Pistenrand Grosse Sorge nach medizinischem Notfall beim Super-G

Patrick Lämmle

13.3.2025

Am oberen rechten Bildrand wird eine Person reanimiert.
Am oberen rechten Bildrand wird eine Person reanimiert.
Screenshot: SRF

Nach dem wilden Ritt von Federica Brignone wird der Super-G in La Thulie unterbrochen. Offenbar nicht wegen des abgeräumten Tores, sondern weil eine Person am Pistenrand reanimiert werden muss.

Patrick Lämmle

Federica Brignone mit der Startnummer 10 überquert die Ziellinie mit der drittbesten Zeit hinter Emma Aicher und Sofia Goggia. Bei ihrer wilden Fahrt räumt die Italienerin, Lara Gut-Behramis grösster Konkurrentin im Kampf um die kleine Kristallkugel, ein Tor ab.

Doch der folgende Rennunterbruch ist nicht diesem Umstand geschuldet. Bald wird klar, dass es etwas passiert sein muss. Genauere Informationen gibt es zunächst nicht. Zu sehen ist nur kurz, dass eine Person in einem Sicherheitsnetz liegt und reanimiert werden muss und schliesslich mit einem Helikopter ins Spital geflogen wird. Laut italienischen Medien handelt es sich um einen Pistenarbeiter, der sich unwohl fühlte, stürzte und schliesslich in einem Fangnetz landete. Über seinen Zustand ist bisher nichts bekannt.

Nach der rund 20-minütigen Rennunterbrechung wird der Super-G fortgesetzt. Lara Gut-Behrami, die mit der Startnummer 13 ins Rennen geht, klassiert sich im Ziel acht Hundertstel hinter Brignone, die damit im Kugelkampf zumindest ein paar Punkte gutmachen wird auf die Schweizerin.

Aufgrund der Ereignisse kurz zuvor ist der Ausgang des Rennens aber gerade nebensächlich. Viel mehr hofft man hier auf eine baldige Entwarnung, was den Gesundheitszustand des Pistenarbeiters angeht, der ins Spital geflogen werden musste.