In dieser Saison werden die Pisten vielerorts mit weniger Wasser präpariert als in der Vergangenheit. Das führt zu teils hitzigen Diskussionen. Auch bei den Schweizer Ski-Cracks gehen die Meinungen auseinander.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Die FIS bewässert die Pisten im Ski-Weltcup weniger stark als in der Vergangenheit.
- «Das ist oft nicht Weltcup-Niveau», meint etwa Thomas Tumler.
- Loïc Meillard und Marco Odermatt sehen das Ganze entspannter.
In einem Punkt sind Marco Odermatt, Loïc Meillard, Thomas Tumler und Luca Aerni einig: Die Rennen in Adelboden sind ein grosses Highlight. Wenn sie darüber sprechen, dann tun sie dies mit strahlenden Augen. Und alle hegen sie sportliche Ambitionen.
Bei einem anderen Thema gehen die Meinungen auseinander. In dieser Saison werden die Pisten oft mit weniger Wasser präpariert als in den vergangenen Jahren, was dazu führt, dass Fahrer mit tiefen Startnummern oft Vorteile haben. Tumler sagt: «Ich bin noch kein Befürworter des Trends, den die FIS gesetzt hat. Ich finde es unfair vielen Athleten gegenüber. Meistens ist der Athlet mit der Startnummer 1 bevorzugt.»
Da im zweiten Lauf der 30. des 1. Laufs das Rennen eröffnet, werde das Ergebnis oft durchmischt. «Das ist oft nicht Weltcup-Niveau, was wir diese Saison gefahren sind», wird Tumler deutlich.
Meillard dagegen sagt, dass er keine Energie verlieren wolle, für Sachen, die er sowieso nicht kontrollieren könne. «Am Ende glaube ich, dass es einfach Weltcup ist und wir müssen alles fahren können.» Ob es eisig, weich oder salzig sei, das spiele keine Rolle. Für ihn sei es nur wichtig, dass es gleichmässig sei. «So können wir ein Setup wählen und wir wissen, dass es vom ersten bis zum letzten Tor gleich ist. So können wir auch Verletzungen vermeiden und das ist für mich wichtig.»
Marco Odermatt lässt die ganze Diskussion eher kalt: «Hier in Adelboden habe ich gehört, dass sie alles so gemacht haben wie die letzten Jahre. Da wurde nichts gross geändert.»