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Urs Lehmann (rechts) gibt seinen Rücktritt als CEO der FIS.
KEYSTONE
Urs Lehmann tritt als CEO des internationalen Skiverbands (FIS) zurück. Offenbar kam es zum Zerwürfnis mit FIS-Präsident Johan Eliasch, der sich trotz Gegenwehr Mitte Juni zur Wiederwahl stellen will.
Im Sommer 2025 trat Urs Lehmann als Präsident von Swiss Ski zurück und wurde CEO beim Weltverband FIS. Nicht einmal ein Jahr später soll nun schon wieder Schluss sein. Das bestätigt der Aargauer auf Nachfrage von Keystone-SDA.
Wie der «Blick» berichtet, kam es kurz vor der Präsidentschaftswahl beim Weltverband zum Zerwürfnis zwischen Lehmann und dem umstrittenen FIS-Präsidenten Johan Eliasch.
Eliasch will trotz viel Gegenwind und Kritik an seiner Person bei der Wahl Mitte Juni erneut antreten. Grosse Verbände sprechen sich bereits seit geraumer Zeit gegen eine Wiederwahl des 64-Jährigen aus. Auch Marco Odermatt und andere Athleten forderten bereits dessen Abwahl, so beispielsweise Loïc Meillard und Mikaela Shiffrin.
Weil weder der schwedische noch der britische Verband Eliaschs Kandidatur unterstützen, zog der britisch-schwedische Doppelbürger im Frühjahr alle Register und liess sich vor der Wahl in Georgien einbürgern. Nun wird er als Kandidat Georgiens in das Rennen um eine dritte Amtszeit gehen.
Mit seinem Rücktritt scheint jetzt auch Lehmann ein Zeichen setzen zu wollen. Insbesondere bezüglich Finanzen soll man sich gemäss «Blick» überhaupt nicht einig gewesen sein, weshalb es letztendlich zum Zerwürfnis kam.
Lehmann dürfte nun darauf hoffen, dass Eliasch die Wiederwahl als Präsident verpasst. Unter einer neuen Führung wären die Chancen wohl gross, dass der Schweizer wieder als CEO eingesetzt wird.