Ski-Stars zurück aus den Ferien Wie sich Odermatt und Co. erholten – und was sie an der Schweiz vermissten

Jan Arnet

13.5.2026

So haben Odermatt, Suter und Co. ihre Ferien verbracht

So haben Odermatt, Suter und Co. ihre Ferien verbracht

13.05.2026

Nach ihren wohlverdienten Ferien sind die Schweizer Ski-Stars zurück in der Heimat. An der Swiss-Ski-Night konnte blue Sport mit Marco Odermatt, Corinne Suter und Co. über ihren Urlaub sprechen.

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Sandro Zappella, Jüri Christen, Jan Arnet

Mit einem Köpfler bei warmem Wetter in den Pool – so lässt sich ein langer Winter am besten ausklingen. Marco Odermatt postete ein paar Tage nach dem letzten Saisonrennen einen solchen Schnappschuss auf Instagram und schrieb dazu: «Zeit, um mich endlich zu erholen.»

Wo genau er sich da befand, blieb für die breite Öffentlichkeit vorerst ein Rätsel. Odi war im Inselparadies Mauritius. Nur auf der faulen Haut rumliegen wollte der Gesamtweltcupsieger da aber nicht. «Man macht immer irgendetwas. Gerade in einem Land, das man noch nicht so gut kennt. Es gibt immer etwas zu sehen und so ist man auch immer aktiv unterwegs», sagt Odermatt im Interview mit blue Sport.

Auch Corinne Suter zog es weit weg, sie war in der Karibik. Die junge Speedfahrerin Anuk Brändli genoss zwei Wochen in Sri Lanka, Abfahrts-Talent Alessio Miggiano war in Indonesien. Andere Ski-Stars wie Franjo von Allmen (Griechenland) oder Camille Rast (Frankreich) blieben in Europa.

Und Slalom-Olympiasieger Loïc Meillard? Der blieb mit seiner schwangeren Partnerin zuhause – und hat geheiratet. «Ich nahm es gemütlich, trieb aber auch Sport. Und natürlich nutzt man die Ferien immer auch, um rund ums Haus und im Garten ein paar Sachen zu erledigen.»

Das «Chillen», wie es Skicrosserin Fanny Smith gerne macht, liegt ohnehin nicht in der Natur unserer Ski-Cracks. «Ich nehme mir in den Ferien eigentlich immer vor, viel Zeit im Liegestuhl zu verbringen. Aber irgendwie schaffe ich es nie, ich bin halt ein Bewegungsmensch», schmunzelt Ramon Zenhäusern.

Von Allmen vermisst die Berge, Suter den Käse

Ob in Asien, Afrika oder im eigenen Garten – geniessen konnten sie die Auszeit alle. Und die meisten freuten sich auch wieder auf die Heimkehr. «Die Luft», antwortet Miggiano auf die Frage, was das Schönste sei, wenn man zurück in der Schweiz ist. Von Allmen meint: «Die Berge geben dir das Gefühl, wieder zuhause zu sein.»

Corinne Suter ist offenbar kein grosser Fan der karibischen Küche: «Wenn ich weg bin, vermisse ich immer das klassische Essen von Zuhause: Käse, Schokolade ... darauf freue ich mich immer bei der Rückkehr.» Ähnlich sieht es Zenhäusern: «Das Schönste an der Schweiz ist es, den Wasserhahn aufzudrehen und frisches Bergwasser zu trinken – und nicht dieses Chlorwasser.»

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