14.11.2017 - 09:00, sda / wer

«Poisson dürfte frontal mit einem Baum kollidiert sein»

 

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Beim tödlichen Unfall des französischen Skirennfahrers David Poisson am Montag im Skigebiet Nakiska in der kanadischen Provinz Alberta war das Schweizer Abfahrtsteam unmittelbar zugegen.



Zum tragischen Ski-Unfall im kanadischen Nakiska gibt es neue Erkenntnisse. Der Franzose David Poisson (35) sei «kurz vor dem Ziel mit rund 100 km/h ausgerutscht und dann durch zwei sogenannte B-Fangnetze hindurch in den Wald hineingeschossen», sagt ein Insider, der im Ski-Ressort weilt, gegenüber dem «Blick». «Dort dürfte er ziemlich frontal mit einem Baum kollidiert sein. Ein Rettungsteam hat danach während rund eineinhalb Stunden erfolglos versucht, David wiederzubeleben.»

Schweizer trainierten auf der gleichen Piste

Wie Swiss-Ski mitteilte, trainierten Beat Feuz, Patrick Küng, Mauro Caviezel, Marc Gisin und Gilles Roulin zum Zeitpunkt des Unglücks auf der gleichen Piste wie das französische Team. Sie mussten den Unfall und die Bergung des Opfers aus nächster Nähe mitverfolgen.

Die Konzentration der Athleten gilt derzeit der gemeinsamen Verarbeitung der Geschehnisse, wofür auch professionelle Hilfe aus der Schweiz hinzugezogen wurde. Wie, wann und wo die Vorbereitung auf die Olympia-Saison fortgesetzt wird, ist noch offen.

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