Lugano-Stürmer entschuldigt sich Behrens: «Hätte mir ein derartiges Verhalten niemals erlauben dürfen»

Syl Battistuzzi

12.1.2026

Behrens se la prende con Koutsias

Behrens se la prende con Koutsias

09.01.2026

Nach einem Wutausbruch im Testspiel gegen Viktoria Pilsen zeigt sich Kevin Behrens reumütig – sein Arbeitgeber FC Lugano hat bereits reagiert und Konsequenzen gezogen.

Syl Battistuzzi

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Beim Testspiel in Spanien rastete Lugano-Stürmer Kevin Behrens aus, beschimpfte und schubste seinen Teamkollegen Giorgos Koutsias.
  • Der Klub verurteilt das Verhalten scharf und betont, dass es nicht den Werten des Vereins entspreche.
  • Behrens entschuldigte sich öffentlich bei Koutsias, dem Team und dem Klub; interne disziplinarische Massnahmen wurden ergriffen.

Vor drei Tagen kommt es in Spanien beim Testspiel gegen Viktoria Pilsen zu einem unrühmlichen Vorfall. Dabei schubst Lugano-Stürmer Kevin Behrens seinen Teamkollegen Giorgos Koutsias und brüllt ihn an: «Du kleine Missgeburt, sei leise!» Wie «RSI» berichtet, soll es zwischen den beiden Meinungsverschiedenheiten bezüglich des Pressings gegeben haben.

Der Klub bekräftigt in einer am Montagabend veröffentlichten Stellungnahme, dass der Wutausbruch nicht mit den Werten des Klubs vereinbar sei. «Unabhängig von Nervosität und Emotionen in einem sportlichen Wettkampf ist eine derartige Reaktion nicht tolerierbar und dürfe einem Spieler – erst recht keinem Profi mit der Erfahrung von Kevin Behrens – niemals unterlaufen», halten die Tessiner fest.  

«Ich möchte mich für das Geschehene entschuldigen, in erster Linie bei Koutsias. Mein Verhalten ihm gegenüber war falsch und inakzeptabel, ebenso die von mir verwendeten Beschimpfungen. Dafür übernehme ich die volle Verantwortung. Ich entschuldige mich auch bei meinen Mannschaftskollegen sowie beim Klub. Unabhängig von der Spannung des Moments hätte ich mir ein derartiges Verhalten niemals erlauben dürfen», so der 34-jährige Deutsche. 

Angemessene disziplinarische Massnahmen seien im Einklang mit den teaminternen Regeln beschlossen worden, schreibt der Klub abschliessend.