Mauro Lustrinelli hat den FC Thun zum Meistertitel geführt – nun könnte der Erfolgscoach bereits den nächsten Karriereschritt machen. Laut «Sky» ist der 50-Jährige Topkandidat auf den Trainerposten bei Union Berlin.
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- Mauro Lustrinelli hat den FC Thun als Trainer nicht nur zurück in die Super League geführt, sondern auch zum Meistertitel. Trotz Vertrags bis 2028 ist er ein Kandidat für einen Klub im Ausland.
- Laut Sky-Reporter Florian Plettenberg ist Lustrinelli Favorit auf den Trainerposten bei Union Berlin. Die Gespräche mit den Klubverantwortlichen sollen bereits fortgeschritten sein.
- Bei Union würde der 50-Jährige auf Marie-Louise Eta folgen, deren Engagement nur bis Saisonende geplant war. Mit Schweizer Trainern machte der Bundesligist zuletzt unter Urs Fischer sehr gute Erfahrungen.
Nicht nur Thuns Meisterhelden, sondern auch Trainer Mauro Lustrinelli hat sich natürlich mit dem Sensations-Coup für höhere Aufgaben empfohlen. Der Tessiner betonte zwar in den vergangenen Wochen immer wieder, dass er sich in Thun sehr wohlfühle.
Er sei dem Klub auch für das Vertrauen dankbar: Noch in der Challenge League wurde sein Vertrag bis 2028 verlängert. Gleichzeitig könne es im Fussball aber immer sehr schnell gehen. Sollte ein Angebot mit einem spannenden Projekt eintreffen, werde er sich das auch anhören, so Lustrinelli.
Gemäss «Sky-Reporter» Florian Plettenberg ist dies nun der Fall. So soll Lustrinelli «Spitzenkandidat sein, um nächste Saison neuer Cheftrainer von Union Berlin zu werden».
Trainerposten bei Union frei – Fischer hat Basis gelegt
Die Union-Bosse Horst Heldt und Dirk Zingler sollen «bereits in fortgeschrittenen Gesprächen» mit dem 50-Jährigen sein. Noch ausstehend sei die Einigung der Klubs.
Bei den Eisernen würde der frühere Stürmer Marie-Louise Eta ersetzen. Die 34-Jährige ersetzte während der Saison Steffen Baumgart und wurde so die erste Cheftrainerin in der Bundesliga. Ihr Posten war aber bereits im Vorfeld nur bis Saisonende fixiert. Mit Schweizer Arbeitskräften haben die Köpenicker zuletzt tolle Erfahrungen gemacht: Von 2018 bis 2023 stand dort Urs Fischer an der Seitenlinie und führte den Klub von der 2. Liga bis in die Champions League.