Neue Erkenntnisse Der FC Basel veröffentlicht Bilder des Brandes in der Joggeli-Garderobe

Luca Betschart

15.4.2026

Nach einem Brand im St. Jakob-Park konnte der FC Basel am vergangenen Wochenende nicht zum Spiel in Thun antreten. Der Klub veröffentlicht nun erstmals Bilder.

Luca Betschart

Am Freitagabend ist im Garderobentrakt des Basler St. Jakob-Park ein Feuer ausgebrochen. Dieses konnte von der Basler Berufs- und Milizfeuerwehr gelöscht werden. Es wurden keine Personen verletzt, der Sachschaden ist aber riesig. «Das ganze Spielermaterial, das Trainingsmaterial, das Trainermaterial – es ist alles verloren», sagte FCB-Medienchef Simon Walter bereits am Samstag im Gespräch mit blue Sport.

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Am Mittwoch veröffentlicht der FCB erstmals Bilder zum Brand und gibt neue Details bekannt. «Die ersten behördlichen Ermittlungen vor Ort haben bis am Dienstagvormittag, 14. April 2026, stattgefunden», schreibt der FCB in einer Mitteilung. «Die bisherigen Erkenntnisse zeigen, dass das Feuer im Saunabereich ausgebrochen ist. Hinsichtlich des Ausmasses der Schäden durch Feuer sowie insbesondere durch Russ- und Rauchentwicklung wird in der Folge zwischen zwei Bereichen unterschieden: Trakt A und Trakt B.»

Trakt A umfasse dabei die Infrastruktur des FCB, darunter Garderoben, Trainerbüros, das Teammanagerbüro, den Physiobereich, das Materiallager, den Wellnessbereich, Nasszellen sowie die Recovery-Zone. Nach ersten Einschätzungen der Brandspezialisten und Versicherer ist von einem Totalschaden auszugehen – obwohl sich der Brand nach aktuellem Wissensstand weitgehend auf den Saunabereich und direkt angrenzende Gegenstände beschränkte.

«So weist beispielsweise die FCB-Garderobe keine direkten Brandschäden auf, jedoch erhebliche und irreparable Schäden durch teilweise toxischen Russ», heisst es weiter. 

Kein Betrieb mehr diese Saison

Zu Trakt B gehören die Mixed Zone, die Gästekabine, die Schiedsrichter-Kabine, die Dopingräume und die Wäscherei, die ebenfalls stark durch Russ- und Rauchpartikel betroffen sind. «Hier besteht jedoch die Hoffnung, dass zumindest Teile dieses Bereichs erhalten werden können. Genauere Erkenntnisse werden in den kommenden Tagen und Wochen erwartet», schreibt der FCB.

Derzeit gehen die Bebbi davon aus, dass die Katakomben bis Saisonende nicht mehr in Betrieb genommen werden können. «Oberste Priorität für den FC Basel 1893 hat nun die Sicherstellung des Spielbetriebs für die verbleibenden drei Heimspiele der laufenden Saison», heisst es. «Der Club arbeitet mit Hochdruck daran, geeignete alternative Lösungen zu evaluieren und hat bereits erste mögliche Provisorien gefunden.»