Kaum auf dem Platz, verblüfft Joker Darian Males die blue Sport Experten Dani Gygax und Alex Frei mit seiner Vorarbeit zum YB-Siegtor gegen den FC St.Gallen.
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- Die Young Boys fahren gegen den FC St.Gallen den dritten Sieg in Serie ein und stossen in der Tabelle zumindest für eine Nacht auf Platz 3 vor.
- Darian Males wird gegen die Espen zur Pause eingewechselt und braucht keine zwei Minuten, um das Siegtor von Christian Fassnacht pfannenfertig vorzubereiten.
- «Dieser Assist ist der Hammer», ist blue Sport Experte Dani Gygax aus dem Häuschen. Auch Alex Frei staunt über die Aktion.
Darian Males wird von YB-Trainer Giorgio Contini gegen den FC St.Gallen nach einer torlosen ersten Halbzeit schon zur Pause eingewechselt. Und der Joker braucht keine zwei Minuten, um Teamkollege Christian Fassnacht das Siegtor pfannenfertig zu servieren.
Nach einer Flanke von Virginius schliesst Males aus aussichtsreicher Position nicht direkt ab, sondern nimmt den Ball an und hat das Auge für Fassnacht, der genau weiss, bei wem er sich bedanken kann.
«Unglaublich mannschaftsdienlich»
«Im Normalfall köpfelt man hier auf das Tor. Aber er nimmt den Ball ganz ruhig an. Wahnsinn. Überragend gemacht, die erste Aktion von ihm», kommentiert Experte Dani Gygax begeistert. «Dieser Assist ist der Hammer.»
Im blue Sport Studio gerät auch Alex Frei ins Staunen. «Unglaublich mannschaftsdienlich von Males. Er legt nochmal ab, wo nicht jeder Offensivspieler nochmals zurückspielen würde», sagt Frei und meint damit etwa auch sich selbst. Lachend erklärt er: «Ich habe mal gelernt, im Sechzehner gibt es keine Freunde.»
Males: «Die Idee kam mir als erstes»
Males selbst sagt im Interview nach der Partie: «Ich muss ehrlich sagen, ich habe gar nicht viel überlegt. (...) Die Idee, den Ball anzunehmen, kam mir als erstes. Dann war der Ball relativ hoch. Ich habe im Augenwinkel Fasi gesehen und den Ball rüber gelegt.»
Nach dem dritten Sieg in Serie springt YB zumindest vorübergehend auf Tabellenplatz 3 und setzt die Aufholjagd fort. «Es war für jeden klar, dass wir die Qualität haben und eine sehr gute Mannschaft haben», sagt Males darauf angesprochen und sagt der Konkurrenz den Kampf an: «Wir wollen es wieder allen beweisen, dass wir eigentlich dorthin gehören, wo wir jetzt auf dem Weg sind.»