Alessandro Vogt vom FC St.Gallen ist die grosse Neuentdeckung der Saison. Der 20-Jährige hat in 15 Spielen 10 Tore erzielt und drei vorbereitet. Bereits jetzt strecken ausländische Vereine die Fühler aus.
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- Alessandro Vogt spielt in dieser Saison gross auf und hat für St.Gallen in 13 Super-League-Spielen schon 8 Tore erzielt.
- Die blue Sport Experten sind begeistert von den Qualitäten des 20-Jährigen, der in St.Gallen noch einen bis Sommer 2029 laufenden Vertrag hat.
- Laut Transfer-Experte Florian Plettenberg hat er aber eine Ausstiegsklausel. Im Sommer dürfte er den FCSG für 2,5 Millionen Franken verlassen. Erste Bundesligisten bekunden bereits Interesse.
Vergangene Saison spielt Alessandro Vogt noch in der 1. Liga. Dort schiesst er für die U21 des FC St.Gallen in 25 Spielen 13 Tore und bereitet eines vor. Drei Einsätze hat er 2024/25 auch bei den Profis, wobei er dabei zwei Mal tief in der Nachspielzeit eingewechselt wird und einmal ab der 88. Minute mittun darf. Ins Rampenlicht spielt er sich dabei nicht.
Nun, ein paar Monate später, hat sich Vogt längst in die Herzen der Fans geschossen. Der 20-Jährige ist bei den Profis angekommen und hat in 13 Super-League-Spielen acht Tore erzielt und eines vorbereitet. In den beiden Cup-Spielen hat er auch noch je zwei Tore und Assists beigesteuert. Und in der U21-EM-Quali erzielte er jüngst beim 1:1 gegen das favorisierte Frankreich den Führungstreffer.
Experten sind begeistert von Vogt
Nachdem Vogt in seinem dritten Super-League-Einsatz die Saisontore zwei und drei erzielt, gerät blue Sport Experte Alex Frei ins Schwärmen. Der ehemalige Weltklassestürmer erkennt die Qualitäten sofort.
Einen grossen Auftritt hat Vogt auch Ende Oktober beim 5:0-Sieg gegen GC. In dieser Partie schiesst er gleich zwei äusserst sehenswerte Tore. Die blue Sport Experten Pascal Schürpf und Admir Mehmedi sind begeistert. Letzterer staunt über das vielseitige Profil des 20-jährigen Stürmers und meint: «Umso schöner, dass er einen Schweizer Pass hat.»
Ja, Alessandro Vogt hat in dieser Saison schon so manch einen Zuschauer verzückt. Und sowas registriert man natürlich auch im Ausland. Laut Transfer-Experte Florian Plettenberg dürfte Vogt den FC St.Gallen im Sommer für die festgeschriebene Ablösesumme von 2,5 Millionen Franken verlassen. Wolfsburg und Hoffenheim hätten bereits die Fühler ausgestreckt.
2,5 Millionen, das hört sich nach einem richtigen Schnäppchen an für einen so jungen und treffsicheren Stürmer, der beim FCSG einen noch bis Sommer 2029 gültigen Vertrag besitzt. Natürlich sind 2,5 Millionen ein schöner Batzen, aber was, wenn im Winter ein Verein eine höhere Summe auf den Tisch legen würde? Lässt man Vogt, sofern der das überhaupt will, einfach ziehen?