Einst bei GC aussortiert Diese drei Ex-Hopper sind mit Thun auf Meisterkurs

Michael Wegmann

14.3.2026

Einst bei GC aussortiert: Diese drei Ex-Hopper sind mit Thun auf Meisterkurs

Einst bei GC aussortiert: Diese drei Ex-Hopper sind mit Thun auf Meisterkurs

Elmin Rastoder und Fabio Fehr wurden bei GC einst aussortiert, Jan Bamert mit 19 vom Rekordmeister nach Sion verkauft. Die drei Zürcher sind mit Thun Leader und strotzen vor dem Duell gegen GC vor Selbstvertrauen.

14.03.2026

Elmin Rastoder und Fabio Fehr wurden bei GC einst aussortiert, Jan Bamert mit 19 vom Rekordmeister nach Sion verkauft. Die drei Zürcher sind mit Thun Leader und strotzen vor dem Duell gegen GC vor Selbstvertrauen. 

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Michael Wegmann, Julian Barnard

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Der FC Thun ist seit zwölf Spielen ungeschlagen. Und rollt der Thun-Express so weiter, könnte er bereits am 4. April den Meistertitel sichern.
  • Drei ehemalige GC-Buben – Jan Bamert, Fabio Fehr und Elmin Rastoder – tragen aktuell zur Euphorie beim Aufsteiger aus dem Berner Oberland bei.
  • Die drei Zürcher strotzen wie die komplette Thun-Mannschaft vor Selbstvertrauen. Rastoder: «Ich wusste immer, was ich kann. Jetzt zeige ich es auch.»
  • Die Partie zwischen Thun und GC kannst du am Samstag um 18 Uhr live auf blue News im Ticker oder im TV auf blue Sport verfolgen.

Elf Siege, ein Unentschieden! Seit zwölf Spielen in Serie ist der FC Thun ungeschlagen. Rollt der Express aus dem Berner Oberland weiter so durch die Schweiz, könnte der FC Thun am 4. April bereits als Meister feststehen. 

Dafür braucht's heute einen Sieg in der Stockhorn-Arena. Diese wird zum vierten Mal in Serie ausverkauft sein. Mitten drin in der Thuner Euphorie sind drei ehemalige GC-Buben. Jan Bamert (28), Fabio Fehr (26) und Elmin Rastoder (24). «Für die anderen Teams ist es schwierig gegen uns etwas zu holen, weil wir so voller Energie und Selbstvertrauen auf den Platz kommen», sagt Fehr. 

Fehr kam bei GC auf nur sieben Minuten Super League

Doch auch wenn man auf dem Leader-Thron sitzt, das Spiel gegen den Jugendklub bleibt speziell. «Ich habe meinen ganzen Nachwuchs bei GC absolviert, durfte da meine ersten Profiminuten sammeln, mich weiterentwickeln. Es war eine schöne Zeit», sagt Fehr. 

Durchgesetzt hat sich der Rechtsverteidiger nicht. Nach 7 Minuten Super League und einigen mehr in der Challenge League wird er ausgeliehen, erst zu Schaffhausen, dann zu Vaduz. Seit Sommer 24 ist er im Berner Oberland. 

Ähnlich erging es Rastoder. «GC war mein Verein, schon als Bub ging ich in den Letzigrund.» Nach 11 Teileinsätzen für die 1. Mannschaft wird der Mittelstürmer für zu wenig gut befunden, erst zu Vaduz, dann zu Thun ausgeliehen. «Mir hat es nicht gereicht damals, ich habe zu wenige Spielminuten bekommen.» Im Gegensatz zu GC habe er jedoch nicht an sich gezweifelt, sagt Rastoder: «Ich wusste immer, was ich kann. Jetzt zeige ich es auch.»

Und wie er es zeigt: Mit 11 Treffern ist der bei GC einst aussortierte Rastoder jetzt der beste Torschütze beim Leader. «Das freut mich natürlich schon», sagt er. 

Rastoder will auch gegen Jugendklub GC Tore schiessen

Bamert wird im Sommer 2017 nach eineinhalb Jahren in der 1. Mannschaft von GC zum FC Sion verkauft, an seine Zeit in Zürich erinnert er sich gerne zurück. «Damals hatten wir grosse Spieler bei GC. Wie Vero Salatic, Philippe Senderos oder Kim Källström. Da gab es einige Spieler, die mich beeindruckt haben.»

Beim Rekordmeister einst aussortiert, nun mit Thun auf Meisterkurs. Rastoder vor dem Duell gegen seinen Jugendklub: «Es freut mich, wenn ich Tore schiesse. Ich bin Stürmer und werde an den Goals gemessen. Wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen.»

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