Der FC Lugano im freien Fall: Auf das 0:4 in Sion folgt in der Conference-League-Qualifikation ein blamables 0:5 gegen Aussenseiter Celje. Wackelt nun der Trainerstuhl von Mattia Croci-Torti?
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Der FC Lugano kassiert seine vierte Pflichtspielniederlage in Folge und verliert das Hinspiel gegen Celje in der Conference-League-Quali trotz Favoritenrolle gleich mit 0:5.
- Muss Trainer Mattia Croci-Torti nun um seinen Job zittern? «Die sportliche Leitung trifft ihre Entscheidungen. Ich muss meinen Job erledigen», sagt der 43-Jährige auf seine Zukunft angesprochen.
- Von Goalie Amir Saipi erhält der dienstälteste Super-League-Trainer Rückendeckung: «Ich und die gesamte Mannschaft stehen hinter ihm.»
Der FC Lugano bringt keinen Fuss vor den anderen. Fünf Pflichtspiele haben die Tessiner in der jungen Saison absolviert, warten aber nach wie vor auf den ersten Sieg und müssen viermal als Verlierer vom Platz. Am vergangenen Sonntag geht die Mannschaft von Mattia Croci-Torti in Sion gar mit 0:4 unter.
Wer nun auf eine Reaktion in der Conference-League-Quali gehofft hat, wird am Donnerstag schwer enttäuscht. Das klar favorisierte Lugano blamiert sich gegen den slowenischen Vertreter Celje und verliert das Hinspiel in Thun mit 0:5
Droht Croci-Torti das Aus?
«Uns fehlen die Spieler, um alle drei Tage zu spielen. Letztes Jahr hatten wir zu diesem Zeitpunkt 21 fitte Spieler. Dieses Jahr fehlen uns wegen Verletzungen und Transfergeschichten schlicht die Kraft und Energie, die man haben sollte», sucht Trainer Croci-Torti im «Blick» nach Erklärungen.
So sitzt etwa der offiziell angeschlagene Renato Steffen gegen Celje nur auf der Tribüne. Gerüchte über eine Auseinandersetzung mit dem Trainer dementiert Croci-Torti entschieden.
Muss der dienstälteste Super-League-Trainer nun um seinen Job bangen? «Die sportliche Leitung trifft ihre Entscheidungen. Ich muss meinen Job erledigen. Ich kann Ihnen aber sagen, dass ich der Letzte bin, der dieses sinkende Boot verlässt», sagt Croci-Torti und versichert, dass sein Team nicht gegen ihn arbeitet: «Jeder Spieler möchte sich auf europäischer Bühne zur Schau stellen, um vielleicht ein anderes Team zu finden.»
Saipi: «Wir auf dem Feld haben nicht verteidigt»
Rückendeckung erhält Croci-Torti von seinem Goalie. «Ich und die gesamte Mannschaft stehen hinter ihm. Er trägt an dieser Pleite keine Schuld», unterstreicht Amir Saipi. «Wir auf dem Feld waren es, die nicht verteidigt haben. Uns haben der Wille und die richtige Mentalität dafür gefehlt.»
Das sollte sich schleunigst ändern. Schon am Sonntag empfangen die Tessiner den amtierenden Meister FC Basel. «Wir müssen Lösungen finden. Das wird schwierig. Aber wir geben nicht auf», kündigt Croci-Torti an. Und Saipi fordert: «Jeder muss an sich arbeiten und den inneren Sauhund überwinden. So wie es gegen Celje war, ist es zu einfach für den Gegner.»
So 10.08. 15:55 - 19:30 ∙ blue Sport Live ∙ FC Lugano - FC Basel 1893
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