Die Klubs aus Super und Challenge League setzen gemeinsam mit der Liga ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung. Alex Frei, der in seinen Aktivzeiten mit Rassismus in Berührung kommt, spricht im blue Sport Studio Klartext.
Der Schweizer Fussball setzt ein Zeichen gegen Diskriminierung und macht unter anderem mit einem Video auf das Problem aufmerksam. Darin verbreiten Super-League-Stars wie Loris Benito, Dereck Kutesa, Mattia Bottani oder Dominik Schmid die Botschaft: Online wie offline – gegen Hass und Diskriminierung.
«Rund um die Internationalen Wochen gegen Rassismus (17.–30. März 2025) setzen die Swiss Football League und die 22 Klubs der Credit Suisse Super League und der dieci Challenge League ein starkes Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und gelebte Vielfalt – und gegen jede Form von Diskriminierung», schreibt die SFL.
«Alles, was unter der Gürtellinie ist, muss bestraft werden»
Diesbezügliche Erfahrungen macht in seinen Aktivzeiten auch Alex Frei. «Die letzte Berührung war Bastia gegen Rennes, als Bastia-Fans ihren eigenen Spieler diskriminierten. Das ist jetzt aber 21 Jahre her», erinnert sich Frei im blue Sport Studio.
Seither sei er nicht mehr direktem Rassismus ausgesetzt gewesen, sagt Frei. Aber: «All das Kommentieren in den sozialen Medien oder in den Zeitungen – mittlerweile glaube ich, es ist ein Beruf: professioneller Leser-Kommentar-Schreiber.»
Für den blue Sport Experten ist klar, dass entsprechende Verstösse hart bestraft werden müssen: «Es gibt eine Gesetzgebung. Alles, was unter der Gürtellinie ist, muss bestraft werden. Ganz einfach.»