Sofort Fan-Liebling So glücklich ist Luzern-Trainer Frick über die Verpflichtung von Ex-FCZ-Juwel Di Giusto

Michael Wegmann

8.11.2025

Mario Frick, wie gross war Ihr Einfluss beim Transfer von Di Giusto?

Mario Frick, wie gross war Ihr Einfluss beim Transfer von Di Giusto?

06.11.2025

Wie glücklich Luzern-Trainer Mario Frick über die Verpflichtung von Ex-FCZ-Junior Matteo di Giusto ist, kann er im Heimspiel nicht verbergen. «Wegen ihm habe ich lange gestürmt», sagt er. 

Michael Wegmann

Vor Wochenfrist hat der FC Luzern GC gleich mit 6:0 aus dem Stadion geschossen. Die ganz grosse Figur dabei? Der kleine Matteo di Giusto (168 Zentimeter). Ein Assist, zwei Tore. Eines davon nach einem herrlichen Fallrückzieher. 

Di Giusto trifft herrlich per Fallrückzieher

Di Giusto trifft herrlich per Fallrückzieher

02.11.2025

Di Giusto, auf diese Saison last-minute vom FC Winterthur gekommen, brauchte eh kaum Anlaufzeit in der Innerschweiz. Mit 10 Skorerpunkten liegt der 25-Jährige auf Rang 2 hinter Xherdan Shaqiri. 

Frick: «Ich habe schon lange wegen Di Giusto gestürmt»

Mit ein wichtiger Grund, weshalb der Zauberfuss zum FCL gewechselt ist, ist Trainer Mario Frick. Der Liechtensteiner war schon sein Trainer beim FC Vaduz, wohin Di Giusto im Sommer 2020 ging, nachdem er sich beim FCZ nicht durchsetzen konnte. 

Frick muss schmunzeln, als er im Heimspiel auf Di Giusto angesprochen wird. «Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, war ich schon lange bei Remo (Sportchef Meyer, die Red.) am stürmen wegen Matteo. Es hat sich zuvor einfach nie ergeben ...»

Meyer hat ihn dann kurz vor Saisonstart überrascht. «Als ich dann die Namen von Di Giusto und Julian von Moos auf Remos Plakat mit dem Schattenteam für die neue Saison gesehen habe, war meine Woche gerettet. Ich bin mega froh, dass die beiden Spieler jetzt bei uns sind.»

Beim FCZ konnte er sich nicht durchsetzen

Warum der FCZ nicht zugelangt hat, ist ein Rätsel. Denn Di Giusto gehörte ab der U16 bis zur U21 zu den talentiertesten Nachwuchsspielern beim FCZ und dass er mehr als nur ein überdurchschnittlicher Super-League-Kicker ist, hat er spätestens in den drei Jahren beim FC Winterthur mehrfach bewiesen. 

Den Luzernern und Frick soll's recht sein. Es würde nicht verwundern, wenn das einstige FCZ-Juwel auch heute gegen Zürich (18.00 Uhr live auf blue Sport) wie schon vor einer Woche gegen GC Tore auflegen oder selbst erzielen würde.

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