FCSG-Captain stinksauer Görtlers Schiri-Boss-Schelte: «Dann können wir es lassen mit dem VAR»

Tobias Benz

7.12.2025

Görtler spricht nach Penalty-Szene Klartext: «Dann können wir es lassen mit dem VAR»

Görtler spricht nach Penalty-Szene Klartext: «Dann können wir es lassen mit dem VAR»

06.12.2025

Der FC St.Gallen verliert gegen den FC Zürich 1:2. Zu reden gibt nach der Partie ein nicht gegebener Penalty für die Ostschweizer. FCSG-Captain Lukas Görtler spricht im Interview mit blue Sport Klartext.

Tobias Benz

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Beim Spiel zwischen St.Gallen und Zürich kommt es zu einer heiss diskutierten Penalty-Szene im Strafraum der Gäste.
  • Im Studio bei blue Sport ist man sich einig: Das hätte Penalty für St.Gallen geben müssen.
  • FCSG-Captain Lukas Görtler ist nach dem Spiel stinksauer und holt im Interview mit blue Sport zum Rundumschlag aus.

Der FC St.Gallen fühlt sich nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Zürich um einen Penalty betrogen: In der 72. Minute springt der Ball FCZ-Verteidiger David Vujevic im Strafraum an den ausgestreckten Arm, aber die Pfeife von Schiedsrichter Wolfensberger bleibt stumm.

VAR ist Sandro Schärer – und der winkt den Entscheid auf dem Platz durch, womit er für Stirnrunzeln im Studio bei blue Sport sorgt. Nach dem Spiel versteht auch FCSG-Captain Lukas Görtler die Welt nicht mehr.

«Ich habe die Szene gerade gesehen. Das ist unglaublich», echauffiert sich der 31-Jährige im Interview bei blue Sport (siehe Video oben) und ärgert sich insbesondere über den VAR: «Wir haben den Video-Schiedsrichter. Wie kann man so etwas nicht sehen? Dann lassen wir es einfach ohne VAR. Dann ist es ein faires Spiel auf beiden Seiten und man akzeptiert, dass Wolfensberger die Szene nicht richtig beurteilt.»

«Täglich grüsst das Murmeltier»

Auch Schiri-Boss Wermelinger kriegt beim Rundumschlag des St.Gallen-Captains sein Fett weg: «Täglich grüsst das Murmeltier. Am Montagmorgen ist Wermelinger wieder in der Zeitung und sagt: ‹Sorry, haben wir nicht gesehen›», sagt Görtler und beklagt sich, dass es Ende der Saison dann wieder heisse, man habe durch den VAR «99 Prozent bessere» Entscheide gefällt.

«Wie man auf diese Statistiken kommt, weiss ich nicht. 1000 Leute schauen diese Szene an und 1000 Leute sagen, dass es Elfmeter ist. Ich dachte, der Video-Schiedsrichter ist genau für das eingeführt worden», ärgert sich Görtler weiter.

Besonders bitter für die Espen: Zürich gewinnt das Spiel mit einem Tor Vorsprung 2:1. Als Trostpflaster bleibt Grün-Weiss immerhin der Blick auf die Tabelle. Dort steht St.Gallen (noch) nach wie vor auf Platz zwei.

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