Die Young Boys stecken in einer schwierigen Saison. Klublegende Guillaume Hoarau spricht über die magere Ausbeute und äussert sich auch zum neuen Stürmer Samuel Essende.
Die Young Boys liegen nach 29 Spieltagen nur auf Platz 6 und 26 Verlustpunkte hinter Leader Thun. «Das ist keine zufriedenstellende Bilanz», hält auch YB-Legende Guillaume Hoarau fest. Der blue Sport Experte findet, der Verein müsse daraus nun «Lehren für die nächste Saison» ziehen. Man dürfe nicht «die gleichen Fehler» wiederholen.
So 15.03. 13:35 - 16:15 ∙ blue Sport Live ∙ UHD HDR FC Lausanne-Sport - BSC Young Boys
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«Es fehlt an vielem, das zeigen die Resultate», betont Hoarau. Gleichzeitig vertraut er darauf, dass die Berner wieder einen Weg auf die Erfolgsspur finden. Das Auf und Ab sei ein Teil des Sports.
In der Winterpause holte YB Samuel Essende aus Augsburg. Der Stürmer schnappte sich dabei die Nummer «99» – mit dieser Zahl auf dem Rücken machte sich Hoarau in Bern zur Klublegende. 3 Meistertitel und einen Cupsieg feierte der Franzose mit YB und schoss sich mit 118 Toren in die gäubschwarzen Herzen.
Essende hat seine Nummer übernommen
«Essende hat mich angerufen, aber ich war gerade unterwegs», verrät Hoarau. Für ihn sei es aber kein Problem, er sei ja nicht in der «Hall of Fame» und die Nummer sei frei gewesen, so der 42-Jährige.
Er kenne den Neuzugang nicht, obwohl sowohl Essende wie auch er bei PSG ausgebildet wurden. «Ich hoffe auf viele Tore von ihm», betont Hoarau. Aktuell nur noch zweite Wahl ist dafür Chris Bedia, obwohl die bisherige Nummer 1 im Angriff – zusammen mit Teamkollege Christian Fassnacht – die Torschützentabelle mit 15 Treffern anführt.
«In einem grossen Verein gibt es halt Konkurrenz», sagt Hoarau. Die gleiche Ausgangslage hatte Hoarau einst bei PSG. Obwohl er französischer Nationalspieler war und regelmässig traf – verpflichtete der Klub einen gewissen Zlatan Ibrahimovic.
Sein Rat an Bedia? «Ihr könnt bringen, wen ihr wollt, ich spiele und mache Tore – das muss die Einstellung sein», findet Hoarau. Ein allfälliger Titel als Torschützenkönig sei dabei hilfreich, da er zeige, dass man mehr Tore als die anderen mache. Und natürlich auch der eigenen Karriere nützen kann. «Wenn am Schluss eine individuelle Auszeichnung sowie das Team erfolgreich sind, ist es natürlich perfekt», resümiert Hoarau.