Xherdan Shaqiri blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Trainerwechsel beim FCB. Die Freude über die Zusammenarbeit mit Ex-Nati-Kumpel Stephan Lichsteiner ist aber gross.
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- Stephan Lichtsteiner ist neuer Trainer in Basel. Xherdan Shaqiri kennt seinen neuen Coach bestens aus gemeinsam Zeiten in der Nati und freut sich, wieder mit Lichtsteiner arbeiten zu können.
- Dass es zu einem Trainerwechsel kommen musste, findet Shaqiri aber auch schade: «Ich finde, Ludo hat einen guten Job gemacht.»
- Am Donnerstag gibt Lichtsteiner sein Debüt als FCB-Coach, in der Europa League geht es gegen Viktoria Pilsen. Basel muss gewinnen, um noch eine Chance auf die K.o.-Phase zu haben.
Er sei überrascht gewesen, als er erfahren habe, dass sich der FC Basel von Ludovic Magnin getrennt hat, sagt Xherdan Shaqiri am Mittwoch an der Medienkonferenz des FC Basel. «Ich dachte, nach dem Sieg gegen Zürich wird es wieder etwas ruhiger. Aber dann ging alles sehr schnell. So läuft das im Fussball.»
Am Montagmittag sei er von Sportchef Daniel Stucki telefonisch darüber informiert worden. Dass Stephan Lichtsteiner neuer Trainer wird, habe er zu diesem Zeitpunkt aber nicht gewusst. «Das habe ich erst später erfahren. Der Klub hat es online auf der Webseite mitgeteilt», so Shaqiri.
«Wir sind beim FC Basel, hier musst du gewinnen»
Der FCB-Star hatte nach seinem Gala-Auftritt im Klassiker (3 Tore, 1 Assist) Magnin noch den Rücken gestärkt. Auch nach dessen Abgang ist Shaqiri voll des Lobes: «Ich finde, Ludo hat einen guten Job gemacht.» Leider seien aber die Resultate nicht immer da gewesen. «Wir sind beim FC Basel, hier musst du gewinnen. Die Ziele sind gross. Wenn die Klubführung das Gefühl hat, es muss etwas gewechselt werden, ist das so.»
Es sei immer «schade», wenn es einen Trainerwechsel gebe. «Wir hatten es sehr gut mit Ludo, es war lustig mit ihm und er hat es auch gut gemacht», sagt Shaqiri dann auch im Interview mit blue Sport. «Wir müssen damit umgehen, genauso wie Ludo auch. Ich habe sehr gerne mit ihm gearbeitet, viele andere Spieler auch.»
Shaqiri traut Lichtsteiner einiges zu
Mit Lichtsteiner geht der FCB einen neuen Weg. Der frühere Nati-Captain hat noch keine Erfahrungen als Trainer im Profi-Geschäft und stösst vom Erstligisten Wettswil-Bonstetten zum grossen FC Basel, bei dem er einst im Nachwuchs als Coach arbeitete.
«Ich war überrascht, aber ich habe mich auch riesig gefreut für Stephan. Für ihn ist es auch ein grosser und mutiger Schritt. Aber ich traue ihm einiges zu», so Shaqiri. «Ich kenne ihn ja nur als Spieler. In der Nati beackerten wir gemeinsam zehn Jahre lang die rechte Seite. Es wird sicher interessant sein, ihn jetzt an der Seitenlinie zu sehen.»
Ein Sieg ist Pflicht
Zum ersten Mal im Joggeli an der Seitenlinie sieht man Lichtsteiner am Donnerstagabend. Dann empfängt der FCB zum Abschluss der Europa-League-Ligaphase Viktoria Pilsen (21:00 Uhr live auf blue Sport). Ein Sieg ist Pflicht. Nur so haben die Basler noch eine Chance auf die K.o.-Phase.
«Wir wissen, dass einiges passieren muss, damit wir es noch schaffen können. Wichtig ist, dass wir eine gute Leistung zeigen», meint Shaqiri am Tag vor dem Spiel. «Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, das Spiel gewinnen und dann werden wir sehen, ob es reicht oder nicht.»
Do 29.01. 20:10 - 23:50 ∙ blue Sport Live ∙ UHD HDR FC Basel 1893 - FC Viktoria Plzeň
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