Zum zweiten Mal in Serie verpasst Thun, den Meistertitel perfekt zu machen. Nach dem Spiel hadern Marco Bürki und Michael Heule. Kommt jetzt das grosse Nervenflattern?
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- Der FC Thun hat in Basel den zweiten Matchball auf den Meistertitel vergeben.
- «Wir haben den Kopf verloren», sagt Marco Bürki im Interview nach dem Spiel.
- Admir Mehmedi sieht den Spielern den Druck an, ist aber überzeugt, dass das Polster von Thun reichen wird.
Gegen Basel hat Thun den zweiten Matchball auf den Meistertitel vergeben. Der Leader verliert im Joggeli mit 1:3 und muss weiter auf die grosse Titel-Party warten.
Werden die Thuner jetzt so kurz vor der Ziellinie nervös? «Wir haben den Kopf verloren. Wir wissen, es steht viel auf dem Spiel. Jeder hat es im Hinterkopf», sagt Marco Bürki nach dem Spiel im Interview mit blue Sport.
«Wir haben viel richtig gemacht in der ersten Halbzeit, sind in Führung gegangen. Dann haben wir in der zweiten Halbzeit den Tritt nicht mehr gefunden», analysiert Bürki die Pleite gegen den amtierenden Meister.
Heule will nichts von Nervosität wissen
Auch Michael Heule ist nach dem Spiel bedient. «Wir sind enttäuscht», sagt er. Ergänzt dann aber: «Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir nervös waren. Wir suchen das 2:1 und dann bricht uns die Rote Karte ein bisschen das Genick.
Auf die Frage, ob den Thunern jetzt die Nerven flattern, hat Heule eine klare Antwort: «Nein. Ich kenne die Mannschaft. Weil wir zwei Spiele verlieren, werden wir nicht nervös. Wir wissen, was wir können, und greifen nächste Woche wieder an.»
blue Experte Admir Mehmedi ist sich im Studio aber sicher: «Man merkt, dass die Spieler und der Staff zum ersten Mal mit dieser Situation konfrontiert sind. Sie haben diese Erfahrung in ihrer Karriere noch nie gemacht. Plötzlich bist du der berühmte Schritt vor dem Ziel.»
«Da sind immer noch Menschen dahinter. Das ist das erste Mal, dass man den FC Thun in dieser Saison so erlebt», ergänzt er. Trotzdem ist sich Mehmedi sicher: «Das Polster wird am Schluss reichen. Die Frage ist nur, wann.»