Der FC Luzern steht in der entscheidenden Saisonphase und hat sein erstes Ziel erreicht: die Championship Group. Doch auch abseits des Platzes stellen sich zentrale Fragen – etwa zur Zukunft von Trainer Mario Frick und dem Kader für die nächste Spielzeit.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Der FC Luzern steht in der Finalrunde und konzentriert sich voll auf die letzten Spiele – doch hinter den Kulissen laufen die Planungen für die Zukunft an.
- Trainer Mario Frick hat noch Vertrag bis 2026, Gespräche über eine Verlängerung sollen aber erst nach der Saison stattfinden.
- Auch die Leihspieler Stankovic und Rrudhani würde der FCL gerne behalten – wenn es finanziell passt.
- Viel wird sich im Sommer entscheiden, doch im Klub setzt man auf Kontinuität.
Trainer Mario Frick hält sich in dieser entscheidenden Saisonphase bedeckt. Gegenüber dem Klub und den Medien betonte er zuletzt, dass er sich «bis Saisonende auf nichts Neues einlassen» wolle. Auch Sportchef Remo Meyer bestätigt bei blue Sport: «Überhaupt kein Fokus im Moment. Wir konzentrieren uns auf die letzten Spiele. Der Rest kommt danach.»
Ein konkretes Gespräch über die Zukunft hat demnach noch nicht stattgefunden, Frick steht noch bis 2026 unter Vertrag. Meyer stellt aber klar: «Ins letzte Vertragsjahr wollen wir sicher nicht gehen.» Das deutet auf eine Vertragsverlängerung hin – sofern beide Seiten im Sommer zueinanderfinden.
«Das ist gut möglich. Mario ist jetzt dreieinhalb Jahre hier, wir sind sehr zufrieden. Es ist eingespielt, er hat einen unglaublichen Job gemacht zusammen mit seinem Staff. Das spricht alles für eine weitere Zusammenarbeit», sagt Meyer.
Der Markt ist in Bewegung – und Luzern schaut mit
Beim Spiel Luzern gegen Lausanne war auch Bruno Berner auf der Tribüne zu sehen. Zufall? Vielleicht. Auch weil in Deutschland derzeit viele Trainerposten rotieren, sagt blue Sport Experte Daniel Gygax darauf angesprochen: «Der Markt gibt es im Moment her, dass man über solche Dinge spekuliert.»
Was die sportliche Zielsetzung betrifft, gibt sich der FCL-Sportchef betont gelassen. Man wolle sich auf die letzten drei Spiele konzentrieren, ohne ein fixes Rangziel auszurufen. Meyer: «Wir schauen die Tabelle wirklich erst am letzten Spieltag wieder an.» Trotzdem wäre ein Europacup-Platz – aus sportlicher wie finanzieller Sicht – «natürlich top». Rang zwei oder drei bleiben also im Visier, auch wenn man sich keinen Druck auferlegt.
Kaderplanung: Stanković und Rrudhani als Wunschlösung
Auch bezüglich Transfers bleibt vieles noch offen – Klarheit soll erst nach der Saison folgen. Aber Luzern möchte das Team nicht stark verändern. Mit den Leihspielern Aleksandar Stanković und Donat Rrudhani ist man zufrieden. Ob die Kaufoptionen gezogen werden können, hängt laut Meyer vor allem von den finanziellen Möglichkeiten ab. «Sportlich und menschlich passen beide sehr gut zu uns», so der Sportchef. Konkrete Zahlen werden nicht genannt – es sei «nicht relevant, solange es passt».
Meyer rechnet mit einer intensiven Phase im Mai und Juni – dann, wenn Gespräche geführt, Kaderfragen geklärt und Weichen gestellt werden. Noch ist vieles offen, aber die Linie ist klar: Der FC Luzern will auf Kontinuität setzen – mit Trainer Frick, mit einem eingespielten Kader und dem Blick auf Europa.
Do 15.05. 19:55 - 23:10 ∙ blue Sport Live ∙ BSC Young Boys - FC Luzern
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