«Die Lage ist ernst» Luzern-Coach Frick schlägt Alarm und stellt seinen Posten zur Verfügung

Patrick Lämmle

7.12.2025

Frick: «Das war eine absolute Nichtleistung»

Frick: «Das war eine absolute Nichtleistung»

06.12.2025

Der FC Luzern geht auswärts bei Leader Thun mit 1:4 unter. Gästecoach Mario Frick ist nach der Partie komplett bedient. Seine Aussagen im Interview mit blue Sport machen hellhörig.

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Patrick Lämmle, Chris Augsburger

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Der FC Luzern kommt nicht vom Fleck. Am Samstag setzt es in Thun eine 1:4-Niederlage ab.
  • FCL-Trainer Mario Frick ist enttäuscht von der «Nicht-Leistung» seines Teams und ruft den Abstiegskampf aus.
  • Noch glaubt Frick, dass er die Mannschaft erreicht. Ansonsten sei er der Erste, der sagen würde: «Das war's.»

Die Thuner finden nach zwei Niederlagen zum Siegen zurück. Vier Tore erzielt der Leader, zwei davon sind einfach nur wunderschön. Auf der anderen Seite verschärft sich die Krise. Der FCL hat nur eines seiner letzten neun Super-League-Spiele gewonnen – kein anderes Team hat in diesem Zeitraum weniger Punkte (7) geholt. Nach 16 Runden hat der FCL 18 Punkte auf dem Konto. Im Vorjahr waren es zum gleichen Zeitpunkt 26.

Nach dem Spiel in Thun ist Mario Frick sichtlich bedient. Die Niederlage sei mehr als verdient und hätte gar noch höher ausfallen können, fasst der FCL-Trainer den Grusel-Kick seines Teams zusammen. Er spricht von einer «absoluten Nicht-Leistung» und stellt klar: «So hart das klingt: Jetzt geht es darum, dass wir GC und Winterthur hinter uns lassen.»

Frick ruft den Abstiegskampf aus

Energie, Körperlichkeit, die Gier, Duelle zu gewinnen, all das habe sein Team im Gegensatz zu den Thunern vermissen lassen, legt Frick den Finger in die Wunde und sagt: «Wir können es nicht wegdiskutieren, die Lage ist ernst.»

Auf die Frage, ob seine Botschaft beim Team noch so ankomme, wie er sich das wünsche, wird Frick deutlich: «Davon gehe ich aus, weil sonst bin ich der Erste, der sagt, dass ich die falsche Person bin. Wenn jemand das Gefühl hat, dass ich die Mannschaft nicht mehr erreiche, dann bin ich der Erste, der sich zur Verfügung stellt. Wenn ich merke, dass ich die Mannschaft nicht mehr erreiche, dann bin ich der Erste, der sagt: Das war’s.»

Jetzt gehe es darum, bis zur Winterpause noch so viele Punkte wie möglich zu holen. Einfach wird das nicht, stehen doch noch die Spiele gegen YB (a), Basel (h) und Lausanne (a) auf dem Programm.

Thun – Luzern 4:1

Thun – Luzern 4:1

Super League | 16. Runde | Saison 25/26

06.12.2025