Highlights im Video Meisterfeier vertagt: Lugano gewinnt in Thun dank spätem Penalty

Jan Arnet

25.4.2026

Thun – Lugano 0:1

Thun – Lugano 0:1

Super League | 34. Runde | Saison 25/26

25.04.2026

Keine Meisterfeier am Samstagabend: Lugano gewinnt in der Stockhorn Arena mit 1:0 gegen Thun. Ezgjan Alioski verwandelt einen späten Elfmeter sicher und wird zum Thuner Partycrasher.

Redaktion blue Sport

Ein Sieg wäre nötig gewesen, damit sich die Berner Oberländer zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte zum Schweizer Meister hätten krönen können. Über 10'000 Fans gingen ins Stadion, um diesen womöglich historischen Moment live mitzuerleben. Doch die Tessiner - das einzige Team der Liga, das in dieser Saison eine positive Bilanz gegen Thun vorweisen kann - machten der vorzeitigen Party einen Strich durch die Rechnung.

In einer intensiven Schlussphase, in der beide Teams den Siegtreffer suchten, kam Lugano in der Nachspielzeit nach einem Konter zum siegbringenden Penalty. Diesen verwandelte der eingewechselte Ezgjan Alioski in der 97. Minute mit einem satten Schuss in die Tormitte. Damit setzten sich die Tessiner zum dritten Mal in Folge mit 1:0 gegen Thun durch.

Wie schon in den letzten beiden Duellen hatte Trainer Mattia Croci-Torti sein Team hervorragend eingestellt. Die Gäste liessen defensiv lange kaum etwas zu und behaupteten bei gegnerischen Standardsituationen meist die Lufthoheit. Da den Thunern angesichts des greifbaren Triumphs die nötige Lockerheit fehlte, entwickelte sich eine zerfahrene Partie mit hart umkämpften Duellen und giftigen Wortgefechten, aber nur wenigen Torchancen.

Dies änderte sich erst in der zweiten Halbzeit, als beide Mannschaften zielstrebiger nach vorne spielten. Dabei verzeichnete Lugano die etwas besseren Möglichkeiten, die beste vergab Hadj Mahmoud in der 85. Minute. Die Thuner blieben vor allem durch Konter gefährlich, am Ende fehlte ihnen aber das nötige Glück.

Trotz des verpassten Heimerfolgs ist der Titelgewinn nur noch eine Frage der Zeit - und könnte bereits am Sonntag feststehen. Dabei ist der FC Thun allerdings auf Schützenhilfe des Kantonsrivalen angewiesen: Holt der BSC Young Boys im Heimspiel gegen St. Gallen mindestens einen Punkt, wird Thun «auf dem Sofa» Schweizer Meister. Die Mannschaft wird die Partie gemeinsam beim Public Viewing in der Stockhorn Arena verfolgen. Eine grosse Meisterparty an diesem Wochenende bleibt also weiterhin möglich.

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25.04.2026

Telegramm

10'014 Zuschauer. - SR Cibelli. - Tor: 97. Alioski (Penalty) 0:1.

Thun: N. Steffen; Bamert, Montolio (5. Dähler), Bürki, Heule; Bertone, Käit (74. Dursun); Fehr (62. Matoshi), Imeri (62. Meichtry); Ibayi (74. Labeau), Rastoder.

Lugano: Von Ballmoos; Papadopoulos, Mai, Delcroix; Zanotti, Bislimi (89. Pihlström), Grgic, Cimignani (77. Alioski); R. Steffen (89. Bottani), Koutsias (57. Behrens), Daniel Dos Santos (46. Mahmoud).

Bemerkungen: Verwarnungen: 33. Heule, 36. Papadopoulos, 46. Fehr, 53. Zanotti, 81. Mahmoud, 95. Bürki, 100. Alioski.

Der Ticker zur Nachlese

FC Thun

Beendet
0:1
(0:0)

FC Lugano

  •  
  • (90.+7.) 0:1 - Ezgjan Alioski
  • Liveticker
    Neue Beiträge
  • Liveticker beendet
  • 90.+7.

    Matoshi verursacht Elfmeter – Alioski verwandelt sicher

    Matoshi verursacht Elfmeter – Alioski verwandelt sicher

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    25.04.2026

  • 85.

    Steffen hält Thun mit Riesen-Parade im Spiel

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    25.04.2026

  • 78.

    Alioski setzt einen Kopfball knapp neben das Tor

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    25.04.2026

  • 68.

    Rastoders Schuss zischt am rechten Pfosten vorbei

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    25.04.2026

  • 65.

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  • 90.+10.

    Frühestens morgen kann der FC Thun also am Sofa Meister werden. St. Gallen muss auswärts in Bern gegen YB gewinnen, sonst feiern die Thuner den Titel. In einer Woche trifft Thun auswärts auf den FC Basel, während Lugano einen Tag später zuhause YB empfängt.

  • 90.+10.

    Vom Punkt aus übernahm Alioski die Verantwortung und hämmerte den Ball humorlos, scharf und zentral unter die Latte. Damit war die Meistersause in Thun offiziell vertagt, während Lugano den Sieg feierte, als hätten sie soeben den Titel geholt.

  • 90.+10.

    In der Schlussphase kam nochmals richtig Spannung auf. Es ging vogelwild hin und her, ohne klare Formation oder erkennbares Konzept. Genau aus einem solchen Konter heraus kamen die Tessiner in der Nachspielzeit nochmals nach vorne, wo Matoshi Mahmoud am Knie und am Fuss trifft. Nach Rücksprache mit dem VAR und Videostudium zeigte Cibelli auf den Punkt.

  • 90.+10.

    Erst in der 69. Minute meldete sich der Leader wieder offensiv zurück. Rastoder behauptete einen langen Ball und kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, setzte ihn aber rechts am Tor vorbei. Auch danach blieb Lugano aktiver. Behrens prüfte Steffen per Kopf, der stark parierte, und kurz darauf vergab Bislimi aus bester Position erneut die Führung.

  • 90.+10.

    Der Start in die zweite Halbzeit war ähnlich aufgeheizt wie bereits der erste Durchgang. Keine zehn Minuten waren gespielt, da hatte Cibelli bereits dreimal die Gelbe Karte gezeigt. Dabei kamen die Tessiner besser in die Partie und verzeichneten mehr Spielanteile. Insbesondere Bislimi hatte die grosse Chance auf den Führungstreffer, wollte jedoch uneigennützig nochmals querlegen, was allerdings schiefging, da ein Thuner klären konnte.

  • 90.+10.

    Dann ist Schluss in Thun! Es wird doch kein ehrwürdiger Samstagabend für die Gastgeber und Lugano feiert diesen Dreier, als hätten sie hier gerade die Meisterschaft gewonnen.

  • 90.+10.

    Spielende (0:1)

  • 90.+10.

    Nun sieht auch der Torschütze von eben noch die Gelbe Karte. Alioski trifft Dähler am Fuss.

  • 90.+10.

    Gelbe Karte E. Alioski (FC Lugano)

    Ezgjan Alioski

  • 90.+7.

    Tor, Elfmeter, 0:1 durch E. Alioski (FC Lugano)

    Ezgjan Alioski

  • 90.+7.

    Alioski übernimmt die Verantwortung vom Punkt und jagt die Kugel zentral mit viel Schmackes unter die Latte. Damit ist die Sache hier wohl entschieden und die grosse Meistersause vorerst vertagt.

  • 90.+5.

    Gelbe Karte M. Bürki (FC Thun)

    Marco Bürki

  • 90.+5.

    Bürki ist überhaupt nicht einverstanden mit der Entscheidung und sieht wegen Reklamierens zusätzlich die Gelbe Karte.

  • 90.+5.

    Tatsächlich, es gibt den Foulelfmeter! Matoshi trifft Mahmoud am Knie und am Fuss, das sieht nun auch Cibelli am Bildschirm. Die Entscheidung scheint korrekt, es gibt also den Elfmeter für Lugano.

  • 90.+4.

    Noch immer liegt Mahmoud am Boden und zieht sogar den Schuh aus. Und tatsächlich Cibelli prüft die Szene am Monitor.

  • 90.+4.

    VAR: Es gibt Elfmeter (FC Lugano).

  • 90.+3.

    Gelbe Karte M. Croci-Torti (FC Lugano)

    Mattia Croci-Torti

  • 90.+3.

    Es wird nochmals heiss! Mahmoud will nach einem schnellen Vorstoss einen Penalty, doch nach dem Duell mit Matoshi bleibt die Pfeife stumm. Im direkten Gegenzug kommt dann Thun in den Strafraum, doch der Aussenristabschluss von Labeau landet neben dem Tor.

  • 90.+1.

    Jetzt ist es vogelwild, es geht hin und her ohne wirkliches Konzept und ohne klare Formation.

  • 90.+1.

    Nachspielzeit

  • 90.+1.

    Erneut werden fünf Minuten nachgespielt.

  • 89.

    Kurz vor dem Ende bringt Lugano nochmals frische Kräfte. Bottani und Pihlström sind neu mit dabei für Bislimi und Steffen.

  • 89.

    Einwechslung E. Pihlström (FC Lugano)

    Elias Pihlström

  • 89.

    Auswechslung U. Bislimi (FC Lugano)

    Uran Bislimi

  • 89.

    Einwechslung M. Bottani (FC Lugano)

    Mattia Bottani

  • 89.

    Auswechslung R. Steffen (FC Lugano)

    Renato Steffen

  • 87.

    Nun gibt es einen Freistoss für Thun aus dem linken Halbfeld. Bertone versucht es tatsächlich mit Zug aufs Tor, doch dort hält Bislimi den Kopf hin und klärt auf Kosten eines weiteren Eckballs. Dieser bleibt dann aber ungefährlich.

  • 85.

    Steffen hält die heutigen Thuner Meisterparty-Träume am Leben! Lugano kommt über links mit Bislimi, der Ball rutscht schliesslich bis zu Mahmoud durch und aus fünf Metern bringt er die Kugel nicht im offenen Tor unter. Steffen pariert stark.

  • 84.

    Der FC Thun macht nun deutlich auf und sucht vermehrt den Weg in die Offensive, ohne dabei wirklich zu klaren Chancen zu kommen. Das eröffnet allerdings Räume für Lugano.

  • 83.

    Thun spielt den Ball nicht raus, während Zanotti am Boden liegt. Wenig später ist der Ball draussen und Bertone befindet sich in unmittelbarer Nähe der Tessiner Bank. Dort muss er sich einiges vom Assistenten anhören, was Cibelli schliesslich mit Rot ahndet und den Assistenzcoach vorzeitig in die Kabine schickt.

  • 81.

    Nächste Verwarnung, dieses Mal für Mahmoud wegen eines taktischen Fouls.

  • 81.

    Gelbe Karte M. Mahmoud (FC Lugano)

    Mohamed Mahmoud

  • 79.

    Gute Hereingabe von Steffen, der damit den Kopf von Alioski findet. Dieser nickt den Ball jedoch am Tor vorbei und rauscht dabei mit einem Mitspieler zusammen. Glücklicherweise geht es bei beiden weiter.

  • 77.

    Alioski kommt für Cimignani ins Spiel.

  • 77.

    Einwechslung E. Alioski (FC Lugano)

    Ezgjan Alioski

  • 77.

    Auswechslung Y. Cimignani (FC Lugano)

    Yanis Cimignani

  • 76.

    Das Publikum wird nochmals animiert, hier für Stimmung zu sorgen. Auf den Rängen geht sofort ein Fanmehr auf, und die 10’014 Zuschauer (ausverkauft) peitschen ihr Team nochmals nach vorne.

  • 74.

    Einwechslung F. Dursun (FC Thun)

    Furkan Dursun

  • 74.

    Auswechslung M. Käit (FC Thun)

    Mattias Käit

  • 74.

    Einwechslung B. Labeau (FC Thun)

    Brighton Labeau

  • 74.

    Auswechslung C. Ibayi (FC Thun)

    Christopher Ibayi

  • 74.

    Doppelwechsel beim Heimteam und die Ausrichtung wird klar offensiver. Labeau und Dursun kommen für Käit und Ibayi. Das ist eine deutliche Ansage: nach vorne!

  • 73.

    Dann wieder Lugano! Eine starke Kombination aller Beteiligten, am Ende legt Behrens stark für Bislimi ab. Dessen Abschluss wird jedoch eher zu einem Rückpass in Richtung Steffen, der damit natürlich keinerlei Probleme hat.

  • 72.

    Zuerst hat Thun die Konterchance, spielt diese aber zu kompliziert aus und kommt so nicht zum Abschluss. Im direkten Gegenzug kontern dann wiederum die Gäste. Steffen treibt das Leder nach vorne und will schliesslich abdrücken, doch sein Versuch wird geblockt.

  • 69.

    Stark, wie Rastoder einen langen Ball behaupten kann. Schliesslich tankt sich der Mazedonier bis in die Box durch, setzt den Abschluss dann aber rechts am Tor vorbei.

  • 68.

    Von Thun kommt aktuell nach vorne weiterhin überraschend wenig.

  • 67.

    Der eingewechselte Matoshi geht nach einem Laufduell im Strafraum zu Boden und fordert einen Penalty, doch die Pfeife von Cibelli bleibt stumm. Grgic klärt in dieser Szene regelkonform.

  • 65.

    Einwandfreie Kombination von Lugano, die Mahmoud mit einem Schlenzer abschliessen will, den Ball aber knapp über das Tor jagt.

  • 62.

    Auswechslung K. Imeri (FC Thun)

    Kastriot Imeri

  • 62.

    Einwechslung E. Meichtry (FC Thun)

    Ethan Meichtry

  • 62.

    Einwechslung V. Matoshi (FC Thun)

    Valmir Matoshi

  • 62.

    Auswechslung F. Fehr (FC Thun)

    Fabio Fehr

  • 62.

    Nun wechselt Lustrinelli doppelt und will mit Matoshi und Meichtry nochmals für frische Impulse sorgen. Feierabend haben dafür Fehr und Imeri.

  • 60.

    Kaum auf dem Platz hat er auch schon die erste Möglichkeit. Behrens kommt nach einer Ecke zum Kopfball, doch Steffen reagiert auf der Linie hervorragend und pariert stark.

  • 57.

    Einwechslung K. Behrens (FC Lugano)

    Kevin Behrens

  • 57.

    Auswechslung G. Koutsias (FC Lugano)

    Georgios Koutsias

  • 57.

    Nächster Wechsel bei den Gästen: Koutsias macht Platz für Behrens.

  • 55.

    Vielversprechender Vorstoss von Lugano, doch der Ball findet letztlich nicht den Weg aufs Tor. Der Versuch aus dem Rückraum von Zanotti wird geblockt. Die Tessiner bleiben danach aber dran und Bislimi hat den Führungstreffer auf dem Fuss. Statt selbst abzuschliessen, will er jedoch nochmals querlegen und das geht schief.

  • 53.

    Jetzt muss Cibelli aufpassen, dass ihm die Partie nicht entgleitet. Schon die nächste Gelbe Karte, dieses Mal gegen Zanotti.

  • 53.

    Gelbe Karte M. Zanotti (FC Lugano)

    Mattia Zanotti

  • 52.

    Nach einem Zweikampf zwischen Heule und Zanotti ist Lustrinelli ausser sich und kaum zu beruhigen. Der Thuner Trainer reklamiert heftig und sieht dafür die Gelbe Karte.

  • 52.

    Gelbe Karte M. Lustrinelli (FC Thun)

    Mauro Lustrinelli

  • 51.

    Rastoder gelingt es irgendwie in der Spitze, einen weiten Ball festzumachen und ihn passend auf Imeri abzulegen. Dieser zieht jedoch deutlich zu überhastet ab und jagt die Kugel über das Tor.

  • 48.

    Es ist gut vorstellbar, dass der FC Thun im zweiten Durchgang nochmals einen Gang hochschaltet und den Sieg anpeilt. Man will unbedingt heute Abend Meister werden.

  • 46.

    Nicht lange ist gespielt, da folgt die nächste Gelbe Karte. Fehr räumt Cimignani unsanft ab und wird dafür verwarnt.

  • 46.

    Zur Pause gibt es bei den Tessinern einen Wechsel. Dos Santos geht runter und macht Platz für Mahmoud.

  • 46.

    Weiter geht's mit dem zweiten Durchgang!

  • 46.

    Gelbe Karte F. Fehr (FC Thun)

    Fabio Fehr

  • 46.

    Beginn 2. Halbzeit

  • 46.

    Auswechslung Daniel dos Santos (FC Lugano)

    Daniel dos Santos

  • 46.

    Einwechslung M. Mahmoud (FC Lugano)

    Mohamed Mahmoud

  • 45.+5.

    Zwischendurch kam auch Lugano besser ins Spiel. Die beste Möglichkeit der Gäste vergab Koutsias, der halblinks im Strafraum mit seinem schwächeren linken Fuss abschloss und das Tor knapp verfehlte. Gegen Ende der ersten Hälfte erhöhte Thun nochmals die Schlagzahl, ohne jedoch die ganz grossen Chancen herauszuspielen. So blieb es zur Pause beim torlosen Zwischenstand.

  • 45.+5.

    Mit zunehmender Spieldauer fand der FC Thun besser zurück ins Geschehen. Vor allem Imeri übernahm immer wieder Verantwortung und sorgte für Betrieb, auch wenn die wirklich zwingenden Aktionen zunächst ausblieben. Dafür blieb es in den direkten Duellen intensiv und hitzig, viele Zweikämpfe wurden mit viel Einsatz geführt.

  • 45.+5.

    Die Partie begann jedoch mit einem Schock für die Gastgeber. Bereits in der ersten Minute kam Montolio nach einem Misstritt unglücklich zu Fall und hielt sich das Knie. Der Spanier blieb sofort liegen. Nach einigen Minuten konnte er zwar wieder aufstehen, an ein Weiterspielen war jedoch nicht zu denken. Die Szene sorgte sowohl auf dem Platz als auch auf den Rängen für spürbare Betroffenheit, der Einstieg in den Spielrhythmus fiel allen Beteiligten schwer.

  • 45.+5.

    Alles war angerichtet in der Thuner Stockhorn Arena: Mit einem Dreier am heutigen Abend könnte Thun sich offiziell zum Schweizer Meister krönen. Entsprechend stimmungsvoll wurde das Heimteam mit einer starken Kulisse und einer sehenswerten Choreo empfangen.

  • 45.+6.

    Ende 1. Halbzeit (0:0)

  • 45.+5.

    Dann ist der erste Durchgang beendet. Ohne Tore geht es in die Pause.

  • 45.+4.

    Wirklich etwas riskieren will hier vor dem Pausenpfiff keines der beiden Teams mehr. Die Partie trudelt dem Halbzeitpfiff entgegen.

  • 45.+2.

    Es geht zwar fast immer etwas in dieser ersten Halbzeit, doch in den offensiven Zonen neutralisieren sich die beiden Teams weitgehend. Wirklich klare Chancen bleiben weiterhin Mangelware.

  • 45.+1.

    Nachspielzeit

  • 45.+1.

    Fünf Minuten gibt es noch obendrauf.

  • 44.

    Dann bleibt Dos Santos aus dem Nichts am Boden liegen und hält sich das Schienbein. Nach einer kurzen Unterbrechung scheint es aber weiterzugehen.

  • 43.

    Inzwischen sind wieder die Thuner, die hier für mehr Betrieb sorgen. Nächster Abschluss, diesmal von Fehr, den von Ballmoos nur mit Mühe mit den Fäusten zur Seite abwehren kann.

  • 41.

    Dähler bringt eine gute Flanke in Richtung Imeri, der per Kopf zum Abschluss kommt. Der Versuch kommt zwar aufs Tor, stellt für von Ballmoos aber kein Problem dar.

  • 40.

    Zanotti kann den nächsten Vorstoss nur auf Kosten eines Eckballs klären. Imeri zieht die Hereingabe erneut gefährlich nahe vors Tor, doch von Ballmoos ist einmal mehr Herr der Lüfte.

  • 37.

    Aus einem tückischen Winkel versucht es Imeri beim anschliessenden Freistoss direkt. Von Ballmoos ist jedoch hellwach und faustet den Ball sicher aus der Gefahrenzone.

  • 36.

    Gelbe Karte A. Papadopoulos (FC Lugano)

    Antonios Papadopoulos

  • 36.

    Nun sieht auch Papadopoulos die Gelbe Karte. Im Laufduell mit Imeri trifft sein Arm den Gegenspieler im Gesicht.

  • 35.

    Die Partie bleibt weiterhin äusserst hektisch und zunehmend von Emotionen geprägt. Man spürt deutlich: Hier geht es heute um richtig viel.

  • 33.

    Da war definitiv auch etwas Frust im Spiel. Heule grätscht Dos Santos ohne Rücksicht auf Verluste den Ball vom Fuss, trifft dabei aber auch den Gegenspieler. Aufgrund des Tempos und der Intensität der Aktion geht die Gelbe Karte wohl in Ordnung.

  • 33.

    Gelbe Karte M. Heule (FC Thun)

    Michael Heule

  • 32.

    Zwischen Heule und Papadopoulos entwickelt sich das nächste Privatduell, das Lugano den nächsten Eckball einbringt. Die Standardsituation bleibt jedoch erneut ohne Ertrag.

  • 30.

    Jetzt kommt Lugano besser ins Spiel. Delcroix spielt einen starken öffnenden Pass auf Koutsias, der Grieche zieht bis in den Strafraum. Dort fehlt ihm jedoch die Präzision mit dem schwächeren linken Fuss, der Abschluss geht rechts am Tor vorbei.

  • 28.

    Bislimi hat das Auge für den Laufweg und versucht Koutsias mit einem Steckpass in Szene zu setzen. Das Zuspiel gerät jedoch etwas zu steil und endet schliesslich bei Steffen.

  • 26.

    Lugano kommt zum ersten Eckball. Grgic bringt den Ball scharf zur Mitte und zieht ihn gefährlich Richtung Tor. Dort ist Steffen aufmerksam zur Stelle und faustet die Kugel entschlossen aus der Gefahrenzone.

  • 25.

    Es bleibt beim gleichen Bild: Spielerisch ist hier weiterhin wenig zu sehen. Im Mittelpunkt stehen klar die Emotionen und die immer wieder hitzigen Szenen auf dem Platz. Dazu kommen zahlreiche kleine Fouls und Unterbrüche, die einen echten Spielfluss bislang kaum aufkommen lassen.

  • 23.

    Schon wieder wird es hitzig. Nach einem Zweikampf zwischen Heule und Papadopoulos bleibt erneut der Deutsch-Grieche liegen, auch diesmal ist die Aktion eher harmlos. Schiedsrichter Cibelli behält jedoch die Übersicht und schafft es, die Situation rasch zu beruhigen.

  • 20.

    Hier brennt es richtig auf dem Platz. Nach dem nächsten Eckball bleibt Papadopoulos liegen und kommt nicht mehr hoch. Thun bleibt zunächst in Ballbesitz in aussichtsreicher Position, doch Schiedsrichter Cibelli unterbricht die Partie wegen der Verletzung des Tessiners. Das sorgt für deutlichen Unmut bei den Hausherren, die die Situation weiterlaufen lassen wollten. Vor allem Ibayi reagiert extrem emotional, es kommt zu einer kurzen Rudelbildung zwischen mehreren Spielern beider Teams.

  • 18.

    Wieder ist Thun im Vorwärtsgang und erneut heisst der Initiator Imeri. Die YB-Leihgabe setzt sich im Duell mit Papadopoulos durch und holt immerhin einen Eckball heraus. Dieser bleibt im Anschluss jedoch ohne Ertrag.

  • 16.

    Nach einem Ballgewinn schalten die Hausherren schnell um, Imeri kommt aus zentraler Position zum Abschluss. Der Versuch ist jedoch etwas überhastet, der Ball geht deutlich rechts am Tor vorbei.

  • 14.

    Aus rund 30 Metern gibt es Freistoss für Thun. Imeri nimmt sich den Ball und fasst sich ein Herz, der direkte Versuch folgt. Am Ende fehlt aber ein gutes Stück, die Kugel segelt klar über das Tor hinweg.

  • 11.

    Steffen mit einem feinen Lupfer in der Lauf von Cimignani, allerdings landet dessen Hereingabe von links dann im Niemandsland.

  • 9.

    Der erste zielstrebige Vorstoss der Gäste. Bislimi versucht es mit dem Steckpass in die Tiefe, doch in der Box findet sich kein Abnehmer, der Ball rollt ins Toraus.

  • 7.

    Spielerisch ist hier noch kaum etwas zu sehen auf dem Kunstrasen in Thun. Sowohl die Akteure auf dem Platz als auch die Zuschauer wirken noch immer gezeichnet von der Szene um Montolio.

  • 5.

    Nun ist der Wechsel Tatsache. Dähler ist neu dabei und geht auf die Rechtsverteidigerposition. Bamert rückt dafür in die Innenverteidigung.

  • 5.

    Auswechslung Genís Montolio (FC Thun)

    Genís Montolio

  • 5.

    Einwechslung L. Dähler (FC Thun)

    Lucien Dähler

  • 4.

    Nach einem längeren Unterbruch rollt der Ball wieder, allerdings ohne Montolio. Der Spanier wurde vom Platz begleitet und wird nicht mehr zurückkehren.

  • 3.

    Montolio steht zwar wieder, kann allerdings kaum selber auftreten. Das sieht nicht gut aus beim Spanier.

  • 1.

    Noch keine Minute gespielt, da liegt Montolio bereits am Boden. Nach einem unglücklichen Misstritt fährt es ihm ins Knie, der Innenverteidiger schreit sofort auf und bleibt liegen.

  • 1.

    Nun ist alles angerichtet und Luca Cibelli gibt das Spiel frei - los geht's!

  • 1.

    Spielbeginn

  • 0.

    Kurz vor dem Anpfiff sind noch die Platzwarte im Einsatz. Sie räumen die letzten Überreste der Thuner Choreo vom Rasen und aus dem Torbereich, damit hier gleich angepfiffen werden kann.

  • 0.

    Das Warm-up ist durch, die Spieler verschwinden in den Katakomben. Die Spannung steigt, nur noch wenige Minuten bis zum Anpfiff in der Stockhorn Arena.

  • 0.

    Die Partie steht unter der Leitung von Luca Cibelli. An den Linien unterstützen ihn Matthias Sbrissaund Ilco Jancevski. Als vierter Offizieller ist Zrinko Prskalo im Einsatz. Im VAR-Raum überwacht Nico Gianforte die Szenen.

  • 0.

    Von Ballmoos kehrt für diese Partie zwischen die Pfosten zurück. Auch Papadopoulos ist wieder dabei. Die Tessiner stellen um, gehen mit einer Dreierkette ins Spiel und bringen offensiv gleich drei nominelle Angreifer von Beginn weg.

  • 0.

    Beim FC Thun gibt es im Vergleich zum Sieg gegen Basel zwei Änderungen in der Startelf. Roth und Meichtry müssen zunächst auf der Bank Platz nehmen. Kait rückt für Roth ins Team, während Meichtry der Rückkehr von Bürki in die Abwehr und den daraus resultierenden Umstellungen weichen muss.

  • 0.

    In Thun ist man bereit für den grossen Moment. Sollte der Titel heute fix sein, steigt direkt in der Arena eine spontane Feier. Danach ist ein Fanmarsch Richtung Rathausplatz geplant. Die Stadt hat bereits grünes Licht für eine Freinacht gegeben.

  • 0.

    Die Bilanz spricht leicht für Lugano. Zwar gewann Thun das erste Aufeinandertreffen, danach aber zweimal ein 0:1 aus Sicht der Berner Oberländer. Die Tessiner wissen also, wie man Thun knackt.

  • 0.

    Drei Spiele ohne Sieg, dann die Reaktion. Lugano hat sich zurückgemeldet, erst mit einem 1:0 gegen Thun, danach ein weiteres 1:0 gegen den FCZ. Keine Gala, aber maximale Effizienz. Zwei Spiele, sechs Punkte. Die Bianconeri bleiben dran und wollen auch heute Druck auf St. Gallen ausüben.

  • 0.

    Nach zwei Dämpfern in Serie hat Thun zuletzt ein klares Zeichen gesetzt. Gegen den noch amtierenden Meister gab es einen souveränen Heimsieg, nachdem die Partie wegen eines Kabinenbrands beim FCB verschoben worden war. Die Thuner traten dominant auf, spielerisch abgeklärt und mit der klaren Botschaft: Der Pokal hat bald ein neues zu Hause.

  • 0.

    Fünf Runden vor Schluss liegt Thun 14 Punkte vor Verfolger St. Gallen, bei noch 15 zu vergebenden Zählern. Heisst: Ein Heimsieg heute und der Aufsteiger krönt sich vor eigenem Publikum sensationell zum Meister. Doch auch Lugano hat noch etwas vor. Die Tessiner liefern sich mit St. Gallen ein Fernduell um Platz zwei und wollen heute vorlegen.

  • 0.

    Runde 34 in der Brack Super League und heute kann Geschichte geschrieben werden. Der FC Thun hat den ersten Matchball auf dem Fuss, um den Titel klarzumachen. Gegner ist der FC Lugano, Anpfiff in der Stockhorn Arena um 20:30 Uhr. Die Bühne ist bereit.