Luzern vergibt schon wieder 2:0-Vorsprung Mario Frick: «Und wöchentlich grüsst das Murmeltier»

Tobias Benz

23.11.2025

Frick: «Wöchentlich grüsst das Murmeltier»

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22.11.2025

Der FC Luzern geht zum zweiten Mal in Folge nach einem 2:0-Vorsprung nicht als Sieger vom Platz. Gegen Servette resultiert am Ende ein 2:2. Trainer Mario Frick spricht im Interview mit blue Sport Klartext.

Tobias Benz

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Der FC Luzern befindet sich in einer Formkrise. Aus den letzten sieben Super-League-Partien resultierte lediglich ein Sieg.
  • Nachdem gegen Servette erneut ein 2:0-Vorsprung verspielt wurde, moniert Trainer Mario Frick: «Es ist ein mentales Problem. Mit Ball waren wir total unter Stress. Das lähmt einen.»
  • Der FCL-Coach ärgert sich über die schlechte Punkteausbeute aus den letzten Partien und fordert von seinem Team nun einen Sieg gegen Winterthur am kommenden Samstag.

Vor der Länderspielpause verspielt der FC Luzern in Zürich einen 2:0-Vorsprung und verliert am Ende 2:3. Zwei Wochen später wiederholt der FCL das Missgeschick, rettet beim 2:2 gegen Servette aber immerhin noch einen Punkt über die Zeit.

Nach der Partie ist Luzern-Trainer Mario Frick verständlicherweise angefressen: «Und wöchentlich grüsst das Murmeltier», versucht sich der 51-Jährige mit Sarkasmus, stellt dann aber klar: «Wir sind ganz schlecht aus der Pause gekommen, obwohl wir uns so viel vorgenommen haben. Solche Spiele musst du einfach gewinnen.»

Sein Team sei in der ersten Halbzeit die gefährlichere Mannschaft gewesen, aber dann habe Servette auf eine Dreierkette umgestellt und 3-4-1-2 gespielt. «Wir haben völlig den Faden verloren», ärgert sich Frick. «Es ist ein mentales Problem. Mit Ball waren wir total unter Stress. Das lähmt einen.»

Fricks Ärger über vergebene Punkte: «Das nervt einfach»

In der Pause hätten sie sich gesagt, auf die eigene Kurve zu spielen und das 3:0 zu suchen. «Aber dann sind wir nur noch dem Ball hinterhergelaufen. Wenn wir ihn mal gewonnen haben, haben wir ihn sofort wieder hergeschenkt. So muss man sagen, dass es ein verdientes Unentschieden ist, weil sie uns so dominiert haben in der zweiten Halbzeit.»

Aus den letzten sieben Super-League-Spielen resultiert für die Innerschweizer nur ein Sieg, in der Tabelle ist der FCL noch vor den Sonntagsspielen auf Platz sieben abgerutscht. «Für uns ist das abermals frustrierend. Wir haben in den letzten vier Spielen zehn Tore gemacht, aber nur vier Punkte geholt. Das nervt einfach. Wir haben viele Punkte verschenkt und stehen deshalb in der Tabelle dort, wo wir stehen», so Frick.

Das Fazit des Luzern-Trainers ist vor dem Winterthur-Spiel am kommenden Samstag deshalb klipp und klar: «Alle erwarten einen Sieg. Sie sind ein ekliger Gegner, aber wir müssen dieses Spiel jetzt einfach gewinnen.»

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