Ob heiteres Lachen oder purer Frust – in der Super League gab es 2025 die ganze Bandbreite. Hier siehst du die besten, schrägsten oder bissigsten Interviews dieses Jahres.
Steffen: «Es ist mein Name, der in den Dreck gezogen wird»
Sein fehlender Einsatz im Europacup nach angeblichem Streit mit Trainer Mattia Croci-Torti sorgte im August für Wirbel um Renato Steffen – und führte gar zu Drohungen gegen seine Familie. Der Lugano-Spieler räumt im Interview mit den Gerüchten auf und betont: «Es ist mein Name, der in den Dreck gezogen wird.»
«Wir waren scheisse!» – Kapino mit Wutrede
Winterthur verliert Ende November bei den Berner Young Boys mit 0:5. Nach der Partie findet Winti-Goalie Stefanos Kapino klare Worte. Die 2 Minuten und 49 Sekunden dauernde Wutrede des Griechen kurz zusammengefasst: «Wir waren scheisse!»
Angefressener Zuber
Bis zur 81. Minute hat der FC Zürich gegen Sion Ende Juli alles unter Kontrolle, kassiert dann aber drei Gegentore in der Schlussphase und geht noch als Verlierer vom Platz. Der Frust bei Steven Zuber ist gross. So gross, dass auch Reporter Gianni Wyler sein Fett abbekommt: «Sie sind ja der Journalist, oder? Sie stellen ja die Fragen. Ich kann ja nicht selber ein Interview machen», raunt Zuber ihn an.
Trockener Hammel
Nach dem verlorenem Zürcher Derby Anfang Dezember gibt sich GC-Goalie Justin Hammel im Interview derweil wortkarg. Eine schwierige Knacknuss für Reporter Manuel Rothmund, aber siehe selbst ....
«Nur Durchschnitt? Gopfertami» – Shaqiri crasht Forte-Interview
Xherdan Shaqiri führt den FC Basel im März auf der Schützenwiese mit einem Tor und einem Assist zum souveränen Sieg gegen Winterthur, crasht anschliessend das Interview von Uli Forte und sorgt für Lacher.
Forte: «Retourkutsche von den Schiedsrichtern»
Winterthurs Tobias Schättin fliegt Anfang Februar nach VAR-Intervention noch vor dem Pausenpfiff vom Platz. Der (Fehl-)entscheid von Schiedsrichter Johannes von Mandach ist für FCW-Coach Uli Forte kein Zufall. Er vermutet gar eine «Retourkutsche von den Schiedsrichtern», nachdem er zuvor die Unparteiischen öffentlich kritisiert hatte.
Malenovic mit Medienschelte
Milos Malenovic ist im Februar aufgrund der negativen Berichterstattung einiger Medien verärgert. Der FCZ-Sportchef redet sich an einer Pressekonferenz in Rage. Weniger Freude am Rundumschlag hatte sein Chef Ancillo Canepa. Der FCZ-Boss meinte später: «Das hat auch uns sehr missfallen und eine rote Linie überschritten.» Canepa beendete kürzlich nach zwei Jahren das Kapitel Malenovic.
Xhaka und Ajeti in Party-Laune
Der FC Basel wird letzte Saison Schweizer Meister. Die gut gelaunten Taulant Xhaka und Albian Ajeti geben ein legendäres Interview. Ob sie wirklich nur Cola getrunken haben, bleibt ein grosses Rätsel.