Lugano verliert nach 2 Ligaspielen in Serie und der Cup-Pleite in Biel am Donnerstag auch auf europäischem Parkett. Das 0:1 in Celja ist die vierte Torlos-Pleite in Serie. Steffen, Grgic und Croci-Torti suchen nach Erklärungen.
Beim FC Lugano läufts derzeit überhaupt nicht. Das 0:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Conference League bei den Slowenen von Celje ist die vierte Pleite ohne Tor in Serie.
In der Meisterschaft folgte auf das 0:1 gegen YB ein 0:3 gegen den FCZ. Dazwischen blamierte sich das Team von Trainer Mattia Croci-Torti im Cup mit einer 0:2-Pleite gegen Biel aus der Promotion League.
Und am Donnerstag dann auch noch die Pleite auf der europäischen Bühne. Auch wenn's noch nicht das Ausscheiden bedeutet (das Rückspiel findet am 13. März um 18:45 Uhr in Thun und auf blue Sport statt), eine weitere Enttäuschung ist es dennoch.
Do 13.03. 18:10 - 21:15 ∙ blue Sport Live ∙ FC Lugano - NK Celje
Event ist beendet
Croci-Torti: «Wir dürfen nun den Kopf nicht verlieren»
Woran liegt's? Renato Steffen zu blue Sport: «Momentan schiessen wir keine Tore. Uns fehlt irgendwie der absolute Wille, die Wege zu machen und in die Box zu kommen.» Anto Grgic meint: «Wir sind in einer schwierigen Situation. Aber solche gibt es in einer langen Saison mit vielen Spielen. Auf den letzten 30 Metern müssen wir uns verbessern und wieder gefährlicher werden.»
Trainer Croci-Torti sagt: «Uns fehlt derzeit die Effizienz. Wir dürfen nun einfach nicht den Kopf verlieren. Nicht so wie bei der Roten Karte kurz vor Schluss.» Damit kritisiert er seinen Abwehrchef Antonios Papadopoulos. Der Grieche lässt sich zu einem Ellbogenschlag hinreissen und fliegt vom Platz. Damit ist er bei Lugano nicht allein. Steffen sah im Cup gegen Biel ebenfalls direkt Rot.
Am Sonntag in Sion muss Lugano unbedingt punkten, um den Anschluss im Meisterrennen nicht zu verlieren. Nachdem die Tessiner eines der Saisonziele, den Cup-Final, bereits verpasst haben.