FCL-Coach verpasst Anschlusstreffer Frick: «Habe Karweina-Penalty nicht gesehen – da bin ich schnell aufs WC gegangen»

Andreas Lunghi

2.3.2025

Frick: «Es war ein extrem kompliziertes Spiel»

Frick: «Es war ein extrem kompliziertes Spiel»

02.03.2025

Der FC Luzern müht sich in Yverdon in letzter Minute zum 2:2-Remis. Karweina leitet das Unentschieden mit dem Anschlusstor vom Elfmeterpunkt ein. Sein Trainer Mario Frick ist zu dem Zeitpunkt woanders beschäftigt.

Andreas Lunghi

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  • Der FC Luzern holt in Yverdon ein 0:2 auf und reist mit einem Punkt nach Hause, der sich für Frick «wie ein Sieg anfühlt».
  • Zwei Elfmeter hatten die Luzerner während der Partie. Nachdem der erste verschossen wurde, ging Frick beim zweiten auf die Toilette.
  • blue Sport Experte Timm Klose meint dazu: «Wenn man muss, dann muss man.»

Yverdon ist dafür bekannt, im eigenen Stadion ein schwieriger Gegner zu sein. Entsprechend vorbereitet waren die Luzern vor dem Auswärtsspiel im Waadtland. «Es ist genau das Spiel geworden, das wir erwartet haben. Du bereitest die Mannschaft vor, du siehst ein Gegner, der sehr physisch ist, der viel eins-gegen-eins spielen will, der dir auf dem ganzen Platz hinterherrennt. Wenn du das dann aber erlebst, ist es komplett etwas anderes», betont FCL-Trainer Mario Frick im Interview mit blue Sport.

Es sei ein extrem kompliziertes Spiel gewesen. Sein Team habe eine gute Energie gehabt, nach vorne sei aber dennoch wenig gegangen. «Wir hatten in der 1. Halbzeit fast keine Abschlüsse, auf der anderen Seite aber auch nicht. «In der 2. Halbzeit konnte Yverdon eher noch einen Zacken zulegen und wir hatten nicht mehr die gleiche Energie. Deshalb stand es dann 2:0», fährt der Luzern-Coach fort.

Ein Comeback sei unter solchen Umständen normalerweise nicht mehr möglich, «in dieser Saison ist aber alles anders». Es sei bereits das vierte oder fünfte Mal, dass Luzern ein 0:2 noch aufholt. «Es fühlt sich heute wie ein Sieg an.»

«Ich bin schnell aufs WC gegangen»

Dieser wäre vielleicht noch möglich gewesen, wenn Spadanuda bereits in der 75. Minute den Anschlusstreffer erzielt hätte. Der Offensivmann scheitert allerdings vom Elfmeterpunkt an Bernardoni. «Das hat zur Leistung gepasst. In der 2. Halbzeit hat wenig zusammen gepasst, wir wurden praktisch nie gefährlich», meint Frick zu dieser Szene. Er lobt dafür die Moral seines Teams, das nach einem Rückstand und einem verschossenen Elfmeter vom 0:2 noch einmal zurückgekommen ist.

In der 88. Minute wird dem FCL nochmals einen Penalty zugesprochen, diesen verwandelt Karweina sicher. Das bekommt Frick aber nicht mit: «Bei Karweinas Penalty habe ich nicht mehr zugeschaut. Ich bin da schnell aufs WC gegangen.» Da muss im blue Sport Studio auch Experte Timm Klose lachen, der zu dieser Aussage meint: «Wenn man muss, dann muss man.»

Am Ende sei Mario Frick mit dem gewonnenen Punkt zufrieden: «Es fühlt sich für uns wie ein Sieg an.» Auf die Frage von Kommentator Dani Wyler, ob man noch Penaltys üben müsse, weil die Hälfte davon nicht reingeht, meint der Trainer: «Da haben wir noch Luft nach oben. Jetzt freuen wir uns über den Punkt und unser ganzer Fokus gilt jetzt morgen der Fasnacht.»

Klose: «Wenn man muss, dann muss man»

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