Wenn Leonardo Bertone aus der zweiten Reihe abzieht, wird es gefährlich. Gegen den FC Basel trifft der Thuner Mittelfeldspieler traumhaft ins linke obere Eck – sein bereits siebtes Saisontor.
Eine Viertelstunde ist im St. Jakobpark gespielt, als Thuns Fabio Fehr den Zweikampf gegen Dominik Schmid im gegnerischen Strafraum für sich entscheidet – der Basler fällt und bleibt liegen. Daraufhin kommen Meichtry und Fehr zu Abschlüssen, diese können jedoch noch geblockt werden.
Der Prellball landet aber bei Bertone. Der 31-Jährige Mittelfeldspieler fackelt nicht lange, zieht aus 18 Metern ab und trifft wunderschön ins links obere Eck trifft. Ein absolutes Traumtor!
Es ist bereits sein siebtes Tor in dieser Saison. Bertone trifft dabei zum dritten Mal von ausserhalb des Strafraums – ligaweit ist kein Spieler gefährlicher aus der Distanz.
Mit acht Scorerpunkten hat Bertone seinen persönlichen Rekord für eine Super-League-Saison eingestellt. In der Spielzeit 2015/16 erzielte er ebenfalls 5 Tore und 3 Assists – damals noch im YB-Dress.
Im Pausen-Interview mit blue Sport will Bertone aber nicht gross über seinen tollen Treffer reden. «Es geht um das 1:0 in einem wichtigen Moment», meint er trocken. Und steht damit sinnbildlich für die abgezockte Mentalität der Berner Oberländer. Am Ende gewinnt Thun mit 2:1 und führt die Tabelle nun mit neun Punkten Vorsprung an.