Vor dem entscheidenden Barrage-Rückspiel spricht GC-Trainer Peter Zeidler mit blue Sport über die Nervosität vor der Partie, Gegner Aarau und erklärt, warum er trotz Anspannung gut schläft. Und welche Statistik für GC sprechen könnte.
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- GC geht mit Anspannung ins Barrage-Rückspiel gegen Aarau. Trainer Peter Zeidler sagt, ein gesundes Mass an Nervosität gehöre in dieser Phase für beide Teams dazu.
- Trotz der Bedeutung des Spiels herrsche im GC-Campus eine positive Stimmung. Zeidler spricht von Vorfreude und Zuversicht innerhalb der Mannschaft.
- Auf spezielle Motivationsmassnahmen verzichtet der GC-Coach bewusst. Captain Amir Abrashi sei weiterhin enorm wichtig fürs Team, ob er gegen Aarau spielt, liess Zeidler aber offen.
Am Donnerstag gilts für GC. Im Barrage-Rückspiel gegen Aarau will sich der Rekordmeister den Klassenerhalt in der Super League sichern. Geistert vor dem Schicksalsspiel Nervosität durch den GC-Campus in Niederhasli?
«Ein gesundes Mass an Nervosität gehört dazu», sagt Trainer Peter Zeidler am Mittwoch gegenüber blue Sport. Und ergänzt: «In diesem Stadium der Barrage geht es allen gleich. Wer jetzt sagt, dass er nicht nervös ist, der schwindelt.»
«GC isch nervös», hallte es am Montag nach dem 0:0 im Hinspiel durch das Brügglifeld in Aarau. «Natürlich war das der Schlachtruf. Aber Aarau ist genau so nervös», ist sich Zeidler sicher.
Gute Relegations-Erfahrung
Trotz der Anspannung herrsche aber auch Vorfreude, so der 63-Jährige. «Und ich schlafe überraschend gut», fügt er lachend an. Auch, weil innerhalb der Mannschaft eine positive Grundstimmung herrsche und sie Zuversicht ausstrahle.
Ganz neu ist die Situation für den erfahrenen deutschen Trainer übrigens nicht. Er habe bereits einmal eine Relegation gespielt, 2013 mit dem österreichischen Verein FC Liefering. Damals konnte er sie gewinnen, erinnert sich Zeidler. Grundsätzlich sei der Deutsche im Profibereich noch nie abgestiegen. Ein gutes Omen für die Hoppers?
Kein Vorteil und keine speziellen Tricks
Jedenfalls besser als die Vorzeichen bei Aarau. Der FCA scheiterte in den letzten Jahren immer denkbar knapp am Aufstieg. Letztes Jahr unterlag man in der Barrage GC. Und dieses Jahr hatte man den Aufstieg am letzten Spieltag in den eigenen Füssen. Von einem mentalen Vorteil will der GC-Coach aber nichts wissen: «Überhaupt nicht. Das sind alles Spekulationen und Mutmassungen über psychologische Komponenten. Wir konzentrieren uns nur auf uns.»
Auch auf spezielle Motivationstricks vor dem wichtigsten Spiel der Saison verzichtet Zeidler. «Ich glaube, das ist kontraproduktiv, da mit irgendwelchen Emotionalisierungen zu übertreiben», erklärt er.
Einer, der in solchen Spielen die entscheidenden Emotionen bringen kann, ist Captain Amir Abrashi. Am Montag sass er im Brügglifeld 90 Minuten auf der Bank. Und am Donnerstag? «Er ist immer wichtig. Ein absoluter Teamplayer und er lebt vor, dass es nicht um persönliche Dinge geht», schwärmt Zeidler, um dann lachend anzufügen: «Ob er dann spielt, weiss ich noch nicht und werde ich auch nicht verraten.»