«Am Trainer liegt es definitiv nicht» Zubi und Mehmedi streuen Salz in die offene YB-Wunde

Patrick Lämmle

13.4.2026

Zubi: «Das ist eine absolut schlechte Saison von YB»

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12.04.2026

YB kommt gegen Servette nicht über ein 1:1 hinaus. Immer mehr zeichnet sich ab, dass die Berner in der kommenden Saison wohl nicht europäisch vertreten sein werden. Von den blue Sport Experten hagelt es Kritik.

Patrick Lämmle

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • YB kommt gegen Servette nicht über ein 1:1 hinaus.
  • blue Sport Experte Zubi spricht von einer «absolut schlechten Saison» und kann sich nicht vorstellen, dass YB kommende Saison europäisch spielen wird.
  • Auch Experten-Kollege Admir Mehmedi kann sich die schwachen Auftritte von YB nicht erklären. Nur so viel ist für ihn klar: «Am Trainer liegt es definitiv nicht».

Nach 33 Runden hat YB 48 Punkte auf dem Konto. Nur in den Saisons 2004/05 (46 Punkte) und 2012/13 (42) waren es zum gleichen Zeitpunkt noch weniger. 2011/12 hatte YB wie heuer 48 Punkte auf dem Konto.

Zwar haben die Berner die letzten vier Spiele nicht verloren, zuletzt aber auch drei Mal in Folge nur Remis gespielt. Und so kommt es, dass YB in der Tabelle nur Platz 6 belegt und ein Europa-Cup-Platz in immer weitere Ferne rückt. blue Sport Experte Zubi sagt: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass YB da nochmals rankommt.» Dafür seien die Teams vor YB zu stark.

«Am Trainer liegt es definitiv nicht»

Zubi lässt durchblicken, dass er immer mal wieder via Social Media oder auch per Telefon kritisiert wird, weil er mit YB zu hart ins Gericht gehe. Aber YB sei eben «eigentlich ein Vorzeigeklub in der Schweizer Liga», deshalb sei die Kritik an den Bernern berechtigt: «Das ist sicher eine absolut schlechte Saison von YB. Vom ersten Spieltag an bis jetzt.» Daraus müsse man lernen. «Ich bin gespannt, wie sie es auf die neue Saison hin machen», so Zubi.

Auch Admir Mehmedi kann sich die Leistungen von YB nicht wirklich erklären. Im Studio von blue Sport Studio sagt er: «Das gewisse Etwas fehlt irgendwie. Ist es Verunsicherung? Ist es zuviel Druck? Ich weiss es nicht! Aber irgendetwas fehlt, denn diese Mannschaft, diese Spieler, dieses Kader, da muss mehr herausschauen.» YB habe genug Qualität im Kader, um in der Super League zwei konkurrenzfähige Teams zu stellen, ist er überzeugt.

Etwas ist für Mehmedi aber klar: «Am Trainer liegt es definitiv nicht. Weil sie haben es mit Rahmen versucht, sie haben es mit Contini versucht und jetzt mit Gerry Seoane.» In erster Linie seien es die Spieler, die sich hinterfragen müssten.

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