12.09.2017 - 15:00, sda

Ohne Nr. 1? Weissrussisches Roulette des Schweizer Davis-Cup-Gegners

SWITZERLAND TENNIS DAVIS CUP CHE BLR

Auch bei Severin Lüthi sorgt der erste öffentliche Auftritt des Davis-Cup-Gegners in Biel für Verwunderung.
Bild: Keystone

 

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Weissrussland tritt am Freitag in Biel womöglich ohne seine Nummer 1 Jegor Gerassimow zum Auf-/Abstiegsplayoff gegen die Schweiz an.



Beim ersten öffentlichen Auftritt vor der Barrage gegen die Schweiz wartete das weissrussische Davis-Cup-Team mit Überraschungen auf. Bei der Medienkonferenz am Dienstag fehlten beim Schweizer Gegner mit Doppelspezialist Max Mirnyi und Jegor Gerassimow, der nominellen Nummer 1 im Einzel, die beiden wichtigsten Spieler.

Zumindest bei Mirnyi herrscht Klarheit. Der 40-jährige, ehemalige Weltranglisten-Erste im Doppel steckte am Dienstag wegen des Tropensturms Irma noch in Florida fest. Bis zur Auslosung am Donnerstag sollte er zum Team gestossen sein, erklärte Captain Wladimir Woltschkow.

Definitive Meldung bis am Donnerstagmittag

Bei der zweiten offenen Personalie gab sich Woltschkow zugeknöpft. Gerassimow weile in Minsk, sagte er lediglich. Ob der Weltranglisten-126. noch zum Team stossen wird, liess er offen. Dahinter kann man angesichts der nun kurzen Vorbereitungszeit ein Fragezeichen setzen, was die Chancen der Schweiz erhöhen würde. Ohne Gerassimow wäre Ilja Iwaschka (ATP 221) die Nummer 1 der Weissrussen im Einzel.

Die Davis-Cup-Teams müssen ihr definitives Aufgebot bis Donnerstag um 11.00 Uhr bekannt geben. Eine Stunde später findet die Auslosung der Freitagspartien statt. Bei der Schweiz scheint die Situation klar: Sie dürfte am Freitag in den Einzeln mit Henri Laaksonen und Marco Chiudinelli antreten.

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