«Die Schweiz? Ein friedliches Land und zwei grossartige Rückhände»

Michaël Bugnon/lbe

5.6.2019

Gabriela Sabatini wurde am Dienstag in Paris mit dem Philippe-Chatrier-Preis ausgezeichnet.
Bild: Getty

Am ITF Champions Dinner in Paris wird die ehemalige Tennisgrösse Gabriela Sabatini mit dem Philippe-Chatrier-Preis ausgezeichnet. Stolz tritt sie danach vor die Presse und verrät, was ihr an ihrer Wahlheimat gefällt.

Am Dienstagabend wird die Argentinierin Gabriela Sabatini für ihr jahrelanges Engagement im Tennis aber auch für die geleistete Unterstützung bedürftiger Kinder auf der ganzen Welt belohnt. Am Champions Dinner des internationalen Tennisverbandes erhält sie den Philippe-Chatrier-Preis überreicht und zeigt sich sehr glücklich über die Auszeichnung. «Für diesen Preis bin ich enorm dankbar, weil mir das Tennis viel gegeben hat – mehr als ich dem Tennis gegeben habe. Dank dem Tennis bin ich heute, wer ich bin und kann das tun, was ich tue.»

Die 49-Jährige bestritt zwischen 1985 und 1996 über 800 Partien auf der Damentour, gewann 14 Turniere und war zwischenzeitlich die Weltnummer drei. Nach ihrem Rücktritt wird es allerdings ruhig um die US-Open-Siegerin von 1990, im vergangenen Jahr tritt sie als Botschafterin der olympischen Jugendspiele in Buenos Aires kurz in Erscheinung.

Sabatini: «Die Schweiz ist ein wunderschönes Land»

In Paris verrät sie jetzt vor versammelter Presse etwas mehr über ihr Leben nach der Aktivkarriere. «Ich lebe aktuell die meiste Zeit in der Schweiz, verbringe auch Zeit in Miami und Buenos Aires. Ich liebe es, zu reisen und ich habe immer noch meine Parfum-Linie.» Sabatini zeigt sich begeistert von ihrer Wahlheimat: «Die Schweiz ist ein wunderschönes Land, ich mag die ruhige Atmosphäre. Man kann viel Sport treiben, ich fahre gerne Fahrrad. Ich lebe sehr frei, es ist wirklich sehr angenehm.»

Auch in Sachen Tennis habe die Schweiz so einiges zu bieten. «Sie sind zwei unglaubliche Spieler. Ich liebe es ihnen zuzusehen. Beide haben wirklich eine wunderschöne Rückhand», schwärmt sie von Roger Federer und Stan Wawrinka, die sich Stunden zuvor im Viertelfinal duellierten. Vom Frauentennis zeigt sich Sabatini ganz allgemein angetan: «Das Niveau im Frauentennis ist exzellent im Moment. Viele neue Athletinnen sind physisch viel stärker geworden.»

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