Partynacht nach US-Open: «Ich brauchte dreieinhalb Tage, um mich zu erholen»

20.9.2019 - 15:29, tbz

Roger Federer gibt zu, dass er auch ordentlich feiern kann.
Bild: Getty

In einem Interview, geführt von Ski-Star Mikaela Shiffrin, verrät Roger Federer, dass er sich einmal nach einem US-Open-Sieg betrank und wie er sich nach dem legendären Wimbledon-Final gegen Novak Djokovic fühlte.

Wie «Blick» in Bezug auf ein Interview berichtet, ging dem Schweizer Tennis-Ass die legendäre Wimbledon-Niederlage vom vergangenen Juli doch näher, als er zu erkennen gab. Für den Pasta-Hersteller Barilla interviewt Shiffrin den 20-fachen Wimbledon-Sieger in Genf und entlockt ihm die eine oder andere unbekannte Anekdote.



Demnach sei Federer nach der spektakulären Wimbledon-Niederlage gegen Djokovic in der Kabine zusammengebrochen. «Auf dem Platz und dann auch bei der Siegerehrung habe ich die Tränen noch zurückgehalten. Doch kaum war ich in der Kabine und hörte erste Kommentare in Richtung: ‹Welch ein Pech, du warst so nahe dran!› bin ich zusammengebrochen», so Federer. «Das war das letzte Mal, das ich geweint habe.»

Partynacht nach US-Open-Sieg

Federer gibt zudem preis, dass er nach einem seiner Triumphe an den US Open in New York etwas zu viel Alkohol konsumiert habe. «Da habe ich mich sogar betrunken. Ich brauchte dreieinhalb Tage, um mich komplett zu erholen. Von Sonntag bis Donnerstag. Ich erinnere mich noch an alles: Die Bar, in der wir waren, wollte bereits schliessen, also haben wir uns schon im Voraus Drinks für die nächsten Stunden besorgt. Dann haben wir gemerkt, dass wir zu viele bestellt hatten... Wem das noch nie passiert ist, soll mal versuchen, ein US Open zu gewinnen.»

Um welches Jahr es sich dabei handelte, gab Federer offenbar nicht preis. Aktuell steht der 38-Jährige am Laver Cup in Genf im Einsatz. 

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