Krankenpflegerin nach Federers Huldigung: «Oh mein Gott, ich zittere»

pat

11.5.2020 - 15:48

Und plötzlich spricht Roger Federer zu ihr … Eine Krankenpflegerin aus den USA kann ihr Glück kaum fassen, als der Schweizer Tennisstar sie wie aus heiterem Himmel mit Lob eindeckt.

Roger Federer ist bekannt dafür, dass er ein grosses Herz hat. In der Corona-Krise hat er eine Million Franken für Schweizer Familien in Not gespendet und mit seiner Stiftung eine weitere Million Dollar für Familien in Afrika. Auch setzt er sich für die weniger privilegierten Tennisspieler ein und möchte diese finanziell unterstützen.

Doch Federer ist mehr als nur ein grosszügiger «Geldverteiler». Einer Krankenpflegerin aus New York beschert er einen unvergesslichen Muttertag. Christianne Calderon, Mama von zwei Kindern, wird in einer Doku-Serie «SC featured» porträtiert. Im Interview mit Rom Rinaldi spricht sie über ihren Job, dabei sagt sie: «Gewinnen ist, einen Patienten entlassen oder den Schlauch des Beatmungsgeräts entfernen zu können.»

Und dann wird auf einmal Roger Federer per Video zugeschaltet. Die 38-Jährige, die selbst gerne das Racket schwingt, erkennt den Tennisstar sofort: «Oh mein Gott, ich zittere.» Daraufhin deckt der Schweizer die Krankenpflegerin mit Lob ein: «Die Leute denken, wir sind die Superhelden, die Athleten. Aber wir denken dasselbe über Leute wie dich, Christianne. Du bist eine Heldin. Du rettest Leben, du machst den Unterschied.»

Sichtlich aufgewühlt und gerührt, bedankt sie sich bei Federer. Und als der wieder vom Bildschirm verschwindet, meint sie: «Er poppt einfach so aus dem Nichts auf. Ich weiss grad nicht, was ich mit mir machen soll. Aber ich sehe mich nicht als Heldin.» Sie mache einfach nur ihren Job, «mit hundert Prozent Einsatz und professionell».

Und dann taucht schon der nächste grosse Star auf, Eli Manning, Quarterback der New York Giants. Diesen Muttertag wird Calderon mit Sicherheit so schnell nicht vergessen – einfach unbezahlbar.


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