Kyrgios verliert die Nerven und wird disqualifiziert

16.5.2019 - 15:57, jar

Kurioses Aus für Kyrgios in Rom
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Kurioses Aus für Kyrgios in Rom

Kuriose Szenen in Rom: Nick Kyrgios legt sich mitten im Spiel gegen Casper Ruud mit dem Supervisor an, wirft einen Stuhl auf den Platz und packt seine Sachen ein. Der Australier wurde offenbar disqualifiziert.

16.05.2019

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Kuriose Szenen in Rom: Nick Kyrgios legt sich mitten im Spiel gegen Casper Ruud mit dem Supervisor an, wirft einen Stuhl auf den Platz und packt seine Sachen ein. Daraufhin wird der Australier disqualifiziert.

Es läuft der 3. Satz im Zweitrundenmatch zwischen Nick Kyrgios (ATP 36) und dem Norweger Casper Ruud (ATP 76), als der Australier mit dem Supervisor Gerry Armstrong, der neben dem Court steht, zu streiten beginnt. Offenbar fühlt sich der 24-Jährige durch Zuschauer, die ständig neben dem Court hin und herlaufen, gestört und beschwert sich deshalb auch lautstark bei einem Ordner und beim Stuhlschiedsrichter.

Kyrgios kassiert darauf vom Schiedsrichter eine Verwarnung. Und weil es nicht seine erste in diesem Spiel ist, verliert er gleich ein ganzes Game – Ruud führt damit mit 2:1 im dritten Satz, obwohl erst zwei Games gespielt sind. Kyrgios verliert schliesslich komplett die Nerven: Er hämmert sein Racket auf den Sand und wirft einen Stuhl auf den Platz, bevor er seine Sachen packt und seinem Gegner zum «Sieg» gratuliert. Noch bevor Kyrgios den Platz verlässt, wird er von den Offiziellen disqualifiziert. Damit ist das Turnier für die Skandalnudel zu Ende. 



Schade, denn im Viertelfinal wäre das Duell zwischen Kyrgios und Novak Djokovic möglich gewesen. Der Australier hatte die Weltnummer 1 erst gestern heftig kritisiert und gesagt, dass er Djokovic «nicht ausstehen» könne. Viele Fans hätten sich deshalb speziell auf dieses Duell gefreut.

Kyrgios lacht Vorfall weg

Kyrgios hat sich via Twitter bereits zum Vorfall gemeldet. Auf einen Tweet des Teninsjournalisten Ben Rothenberg, der zeigt, wie sich Casper Ruud über den geschenkten Sieg freut, reagiert der Australier mit einem vielsagenden «Hahahahaha». So richtig zu stören scheint Kyrgios die Niederlage durch Disqualifikation also nicht.

Oder noch nicht? Für den Tennis-Rüpel könnte die Sache nämlich noch Folgen haben. Schliesslich spielt Kyrgios seit einiger Zeit auf Bewährung, nachdem er sich in den letzten Jahren immer wieder daneben benommen hatte und im Herbst 2016 für mehrere Wochen gesperrt wurde. Gut möglich also, dass die ATP Kyrgios nun erneut aus dem Verkehr zieht.

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