Tennis

Ljubicic gibt positive Signale für Federer-Comeback: «Trainiert immer härter – es geht aufwärts»

SB10

6.11.2020

Die Harmonie stimmt zwischen Ivan Ljubicic (l.) und Roger Federer.
Die Harmonie stimmt zwischen Ivan Ljubicic (l.) und Roger Federer.
Bild: Getty

Nach nur einem Turnier im Jahr 2020 und zwei Knieoperationen arbeitet der 20-fache Grand-Slam-Sieger Roger Federer hart an einem Comeback, wie auch sein Trainer Ivan Ljubic bestätigt.

Der Kroate hat kürzlich die Berater-Agentur «LJ Sports Group» ins Leben gerufen. Eine plötzliche Trennung stehe aber nicht im Raum. «Meine Aufgabe ist und bleibt es, Roger Federer zu coachen», hält Ljubicic gegenüber «oktennis» fest.

Er habe sich während der Covid-Pause entschieden, dieses neue Unternehmen zu gründen. Sein Ziel sei aber, dass man ihn nicht oft physisch benötige. «Auch weil ich hoffe, Roger noch lange zur Seite stehen zu können», so Ljubicic.

Zu seinen Klienten gehören neben jungen Athleten etwa die Tennisprofis Borna Coric und Matteo Berettini sowie Formel-1-Fahrer Nico Hülkenberg. Eine Konkurrenzsituation zu der Agentur Team8 von Roger Federer und seinem Manager Tony Godsick werde es nicht geben. «Zwischen uns gibt es kein Problem und wird es auch nie geben – noch vor meiner Rolle als Trainer bin ich schon seit vielen Jahren ein grosser Freund von Roger», hält der 41-Jährige fest.



Genau ein Jahr Absenz – noch kein Ende absehbar

Der Zustand seines Schützlings stimmt ihn positiv: «Ich würde sagen, es geht aufwärts. Er trainiert immer mehr und härter – ich bin gespannt, wie viel wir in den nächsten Monaten vorankommen.» Es laufe alles nach Plan, erläutert die ehemalige Weltnummer 3. Trotzdem sei es zu früh, über 2021 zu sprechen. «Was ich sagen kann, dass wir ein tolles Australian Open spielen wollen und dann die nächsten Schritte anschauen.»

In Melbourne spielte Federer auch sein letztes offizielles Match, ehe ihn Verletzungen ausbremsten. Die Corona-Zwangspause passte für den 39-Jährigen also aus sportlicher Sicht gut ins Konzept.

Ein Karriereende beim Schweizer ist für Ljubicic nicht absehbar. «Er setzt sich selbst keine Grenzen, geschweige denn mir. Hoffentlich haben wir ihn noch für lange Zeit.»


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