Wie geht das denn?

Marco Cecchinato: In der Quali gescheitert, das Turnier trotzdem gewonnen

jar

30.4.2018

Verrückte Geschichte beim ATP-250-Turnier von Budapest: Marco Cecchinato gewinnt den Titel, nachdem er in der Quali eigentlich schon ausgeschieden war.

Eigentlich hätte Marco Cecchinato in Budapest gar nicht antreten dürfen, nachdem er in der Qualifikation an Jurgen Zopp gescheitert war. Der 25-jährige Sizilianer profitierte aber von zwei Absagen und rutschte doch noch ins Hauptfeld.

Mit seiner Nichts-zu-verlieren-Mentalität spielte Cecchinato dann gross auf, schlug mehrere klar favorisierte Spieler wie Damir Dzumhur, Jan-Lennard Struff und Andreas Seppi und zog in den Final ein. Da konnte ihn am Sonntag auch der Australier John Millman nicht stoppen, Cecchinato gewinnt in zwei Sätzen und sichert sich seinen ersten Titel überhaupt auf der ATP-Tour.

«Am Sonntag hatte ich noch verloren und jetzt habe ich das Turnier gewonnen», sagt Cecchinato, der als Nummer Weltnummer 92 ins Turnier gestartet war, nach seinem Turniersieg. «Es ist grossartig. Vielleicht ist es aber auch nur ein Traum, ich weiss es nicht.»

Zurück zur Startseite