Rafael Nadal sagt für Wimbledon und Olympia ab

SB10

17.6.2021

Rafael Nadal lässt die kommenden zwei Grossanlässe aus.
Bild: Keystone

Rafael Nadal verzichtet aufgrund der anstrengenden letzten Monate sowohl auf Wimbledon als auch auf die Olympischen Spielen in Tokio. Der 35-jährige Spanier meldete sich am Donnerstag auf Twitter.

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17.6.2021

Der 20-fache Grand-Slam-Sieger Nadal ist Olympiasieger 2008 im Einzel und 2016 im Doppel. Letzten Freitag schied er in Roland-Garros in einem hochstehenden Halbfinal gegen den nachmaligen Sieger Novak Djokovic aus Serbien aus.

Nadal erläuterte in den sozialen Medien seinen Verzicht auf die Teilnahme an diesen Grossanlässen:

«Hallo zusammen, ich habe mich entschieden, nicht in Wimbledon und an den Olympischen Spielen in Tokio teilzunehmen. Es ist nie eine leichte Entscheidung, aber nachdem ich auf meinen Körper gehört und mit meinem Team diskutiert habe, glaube ich, dass es die richtige Entscheidung ist.»

«Das Ziel ist es, meine Karriere zu verlängern und weiterhin das zu tun, was mich glücklich macht – nämlich auf höchstem Niveau konkurrenzfähig zu sein und weiterhin für die professionellen und persönlichen Ziele auf dem maximalen Wettkampfniveau kämpfen zu können.»

«Zwischen Roland Garros und Wimbledon liegen nur zwei Wochen. Das hat es meinem Körper nicht leichter gemacht, sich nach der immer anspruchsvollen Sandplatzsaison zu erholen. Es waren zwei sehr anstrengende Monate.

«Die Entscheidung, die ich treffe, habe ich mit Blick auf die mittel- und langfristige Perspektive getroffen. Sportliche Prävention für meinen Körper ist ein sehr wichtiger Faktor in dieser Phase meiner Karriere, um weiterhin  das höchste Niveau bei Wettkämpfen zu erreichen und um Titel kämpfen zu können.»

«Ich möchte eine besondere Botschaft an meine Fans auf der ganzen Welt senden, insbesondere an die in Grossbritannien und Japan. Die Olympischen Spiele haben mir immer sehr viel bedeutet und sie waren immer eine Priorität für mich als Sportler. Ich persönlich hatte die Chance, drei davon zu erleben und hatte die Ehre, Fahnenträger für mein Land zu sein.»