Spektakel in Shanghai: Federer schlägt Nishikori und steht im Halbfinale

12.10.2018 - 16:08, sda/tbz

Roger Federer steht beim Masters-1000-Turnier in Schanghai in den Halbfinals. Der in China als Nummer 1 gesetzte Titelverteidiger setzte sich in rund zwei Stunden gegen den Japaner Kei Nishikori (ATP 12) 6:4, 7:6 (7:4) durch.

Federer verdiente sich den Halbfinal-Einzug mit seiner bisher besten Leistung in Schanghai. Vom ersten Punkt an zeigte sich der Schweizer extrem aggressiv, drückte besonders auch mit seiner Rückhand auf das Tempo und belohnte sich mit dem frühen Break für den couragierten Start. Nishikori fand erst nach einem weiteren Break von Federer zum 4:1 ins Spiel, trotz des sofortigen Rebreaks zum 4:2 wog die Hypothek im ersten Satz zu schwer. Nach 49 Minuten nutzte Federer sein insgesamt sechstes Ass zum Satzgewinn.

Auch zu Beginn des 2. Satzes präsentierte sich den Zuschauern im Qi-Zhong-Stadion zunächst das gleiche Bild. Federer brachte Nishikori mit seinem aggressiven Returnspiel an seine Grenzen und realisierte bei erster Gelegenheit das Break. In der Folge kam der Japaner allerdings besser auf und zwang dem 20-fachen Grand-Slam-Sieger beim Stand von 2:3 seinerseits ein Break auf. Im Tiebreak korrigierte Federer einen 0:2-Fehlstart und nutzte zwei Minibreaks in Folge beim Stand vom 3:4 zur Entscheidung.

Federer erwartet ein schwieriges Halbfinale

Im Halbfinal am Samstag trifft Federer auf Wawrinka-Bezwinger Borna Coric (ATP 19). Dieses Duell gab es 2018 bereits zweimal: Nachdem Federer beim Halbfinal des Masters-1000-Turnier in Indian Wells die Oberhand behalten hatte, konnte Coric das letzte Duell beim Rasenturnier in Halle für sich entscheiden.

Nach dem Spiel gegen Nishikori wirft Federer im Interview mit «Sky» einen Blick auf das Halbfinale gegen Coric. «Ich erwarte ein schwieriges Spiel. Ich habe auch das Gefühl, dass er sich verbessert hat», so Federer über den Kroaten. «Er serviert konstant und gut. Für mich wird es schwierig sein, wieder offensiv zu spielen. Dazu muss ich gut retournieren.»

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