11.01.2017 - 17:00, wer

Laver adelt Federer: «Man wird ihn nie vergessen»

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Rod Laver, Australiens Tennis-Legende Nummer 1, spricht im Interview über die Bedeutung von Roger Federer für den Sport. Für den 11-fachen Grand-Slam-Sieger ist und bleibt der Baselbieter in allen Belangen eine Ausnahmeerscheinung. Der Respekt beruht auf Gegenseitigkeit.



Roger Federer hatte schon tränenreiche Momente, als ihm Rod Laver beim Tennisspielen zusah. Da war etwa jener Augenblick im Jahr 2006, als Federer in Melbourne seinen gesamthaft siebten Major-Titel abräumte und bei der Siegerehrung um Worte ringen musste.

Rod Laver überreicht ihm die Trophäe, Federer ist gerührt, schreitet zum Mikrophon. Dann bricht seine Stimme und es dauert, bis er sich wieder sammeln kann. Immer wieder wird Federer im Lauf seiner Karriere emotional, als ihm die Grössten des Sports bei der Arbeit zusehen – und ihn für seine Verdienste loben. Für Federer ist es immer ein Privileg, vor den Augen ehemaliger Tennis-Stars spielen zu dürfen. Selbst dann, als er selbst schon eine Legende ist.  

Federers Stellenwert für den Sport bleibt unerreicht

Dass auch Rod Laver nur in den höchsten Tönen über Roger Federer spricht, ist nicht neu. Schliesslich machen die beiden auch im Hinblick auf den im September erstmals stattfinden Laver-Cup beruflich gemeinsame Sache.

Im Hinblick auf die am kommenden Montag beginnenden Australian Open hat nun der 78-Jährige aber erneut betont, welchen Stellenwert Federer für den Sport hat. «Federer hat eine ungeheuerliche Ausstrahlung. Auf und neben dem Court», sagt Laver. Er sei einer der populärsten Sportler auf dem Planeten überhaupt, adelt Laver seinen Nachfolger. «Wenn 6’000 Menschen ins Stadion kommen, nur um dich beim Trainieren zu sehen, ist das schon eine gewaltige Sache.»  

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«Ich würde es lieben, ihn noch drei weitere Saisons spielen zu sehen.»

Laver hofft auf einen langen Atem Federers

Rod Laver ist sich sicher, dass Federer noch ein paar Jahre spielen werde. «Er war praktisch nie verletzt. Sein Knie hat ihn nun ein bisschen gebremst, aber wenn sein Körper mitmacht, wird er noch drei Jahre spielen können.» Laver relativiert, dass er sich selbst nicht zur selben Kategorie wie Federer zähle, aber er habe immerhin bis 37 gespielt. Federer wird im Sommer 36. «Ich würde es lieben, ihn noch drei weitere Saisons spielen zu sehen.» Und dann folgt Lavers grösstes Kompliment: «Roger Federer wird nie vergessen werden. Ich weiss nicht, was man über ihn sagen wird. Aber wenn du nicht vergessen wirst, ist das schon eine ziemlich grosse Sache.»

Was Laver sonst noch über Federer sagt, sehen Sie im Video am Anfang des Artikels.


Zur Einstimmung auf das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres hier noch ein kurzes Video der Organisatoren: Roger Federer trainiert erstmals in diesem Jahr in der Rod-Laver-Arena. Nicht mehr, nicht weniger. Die Musik dazu ist derart dramatisch, dass man meinen könnte, Federer serviere zu seinem 18. Grand-Slam-Titel. Da wird die Vorfreude auf das Turnier spürbar.

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