17.07.2017 - 06:30, Aus Wimbledon, René Weder

Cilic weinte aus Frustration, nicht wegen den Schmerzen

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Der Grund für Marin Clics Tränen im Endspiel gegen Roger Federer war nicht etwa den Schmerzen geschuldet, die er infolge offener Blasen hatte. Vielmehr wurde dem Kroaten im zweiten Satz bewusst, dass er ausgerechnet im Finale nicht sein bestes Tennis zeigen kann. Daraufhin flossen die Tränen.



Er habe nie ans Aufgeben gedacht, sagt Marin Cilic. «Aber wenn du an diesem Zeitpunkt deiner Karriere, in einem solch wichtigen Spiel nicht dein Bestes zeigen kannst, ist das unglaublich frustrierend. In dem Moment als die Tränen kamen, dachte ich: ‘Was hat es alles gebraucht, um hierher zu kommen. Und jetzt dies.’»

Die Schmerzen hätten ihn aber durchaus auch abgelenkt. «Ich habe deswegen nicht sehr gut serviert», sagt Cilic. Die Meinung teilt Roger Federer nicht ganz: «Sein Service schien nicht darunter zu leiden. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt ohnehin nicht, was Marin hatte. Aber vielleicht war das auch besser so. Es tut mir leid für ihn», sagt Federer.

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Die verspätete Gratulation an die Adresse von Roger Federer

Die Blasen an den Füssen hatte Cilic schon beim Spiel gegen Sam Querrey im Halbfinale. Dort tangierten sie sein Spiel aber nicht. «Es wurde danach aber nicht besser. Im Gegenteil. Es trat immer wieder Flüssigkeit aus. Auch heute vor und während der Partie.»

Cilic wird sich damit trösten müssen, zwei hervorragende Wochen Tennis gezeigt zu haben. Mit seinem Niveau ist er zufrieden, kündigt aber auch an: «Ich kann noch besser spielen. Darauf werde ich aufbauen und hoffentlich auf der US-Tour mein ganzes Können wieder zeigen können.»

Cilic will es am Ende seiner Pressekonferenz nicht unterlassen, etwas nachzuholen, dass er bei der Siegerehrung vergessen hatte: «Es tut mir leid, ich war so sehr mit mir beschäftigt, dass ich nicht einmal Roger zu seinem Sieg gratulieren konnte. Es ist unglaublich, was er hier erreicht hat. Ich gratuliere ihm und seinem ganzen Team herzlich. Roger Federer ist der beste Ambassador unseres Sports, den man sich nur vorstellen kann. Diese Leidenschaft, diese Leistung. Und er wird immer besser. Das ist Wahnsinn.»

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