07.09.2017 - 12:45, aktualisiert: 18:30

Nadal sorgt für Lacher: «Ich will nicht wie Federers Boyfriend aussehen»

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Aus New York für Teleclub/Bluewin: Jan Arnet
 

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Rafael Nadal muss nach seinem Dreisatz-Sieg im US-Open-Viertelfinal gegen Andrej Rublev vor allem Auskunft über Roger Federer geben. Der Spanier reagiert genervt.



Es hätte das grosse Duell werden sollen. Der Kampf um die Nummer 1 zwischen Roger Federer und Rafael Nadal. Doch nach der Niederlage des Schweizers im Viertelfinal gegen Juan Martin del Potro ist der Traum-Halbfinal geplatzt. 

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Viele hatten nicht mit einer Federer-Niederlage gerechnet. Auch die Reporter nicht, die Nadal nach seinem lockeren Dreisatz-Sieg über den Teenager Andrej Rublev mit Fragen löchern. Das Hauptthema der Pressekonferenz: Roger Federer. Die Reporter fragen, ob er denn gerne gegen Roger spielen würde, welches das speziellste Spiel gegen den Schweizer war oder wer beim allfälligen Duell der Favorit sein würde.

Nadal antwortet brav. Als er dann aber auch noch gefragt wird, was er an Federer am meisten bewundere, scheint es der Weltnummer 1 zu viel zu werden. «Ich will nicht wie Federers Boyfriend aussehen», antwortet Nadal genervt. «Wir wollen vor so wichtigen Spielen nicht über solche Dinge sprechen.»  

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Grosse Bewunderung für Federer

Der 15-fache Grand-Slam-Champion antwortet dennoch: «Ich denke, Roger war schon immer ein grossartiger Botschafter unseres Sports, mit einem guten Image». Federer sei ein tolles Vorbild für Kinder und habe nach allem, was er in seiner Karriere gewonnen hat, noch immer die Leidenschaft, um unglaubliche Dinge zu vollbringen. «Deshalb bewundere ich ihn», sagt Nadal. «Und auf dem Platz bewundere ich ihn dafür, wofür ihn jeder bewundert: Jeder weiss, wie komplett er ist. Er kann einfach alles.»

Nun trifft der Stier von Manacor im Halbfinal aber nicht auf Federer, sondern Del Potro. Nadal über seinen Gegner: «Wenn er gut spielt, ist es schwierig, ihn zu schlagen. Seine Vorhand ist wahrscheinlich die schnellste auf der Tour. Wenn er gut serviert und seine Vorhand findet, kann er jeden schlagen».

Del Potro selbst sagt: «Ich habe die Chance, in meinem Lieblingsturnier gegen Rafa zu spielen. Ich weiss noch nicht, wie ich spielen werde, aber ich werde auf jeden Fall versuchen, Winner mit meiner Vorhand zu schlagen». So müsse er nicht zu viel rennen, weil sein Beine müde seien, schmunzelt der Argentinier. «Ich werde versuchen, die Atmosphäre und das Spiel zu geniessen. Und wenn ich mein bestes Tennis zeigen kann, kann ich auch für Nadal eine Gefahr sein».

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