11.01.2018 - 15:05, wer

Federer: «Ich bin enorm dankbar für Mirkas Support»

 

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Auch als vierfacher Familienvater tourt Roger Federer um die Welt. Das sei nur möglich, weil Ehefrau Mirka seinen Traum mitträume, sagt die Weltnummer 2 vor Turnierstart in Melbourne.



Die Glücksfee meinte es gut mit Roger Federer: In der ersten Runde bei der «Mission Titelverteidigung» bekommt es der Baselbieter am Montag mit dem Slowenen Aljaz Bedene zu tun. In der 2. Runde träfe Federer auf den Sieger der Partie zwischen dem Deutschen Jan-Lennard Struff (53) und dem Südkoreaner Kwon Soonwoo (ATP 172).

Mögliche Gegner im Viertelfinal sind der als Nummer 7 gesetzte David Goffin, Tomas Berdych oder Juan Martin Del Potro. Mit Stan Wawrinka und Novak Djokovic lauern zwei weitere Top-Cracks in Federers Hälfte. 

Die besten Bilder der Australian Open 2018

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Wie auch immer das Turnier Down Under verläuft, für Federer ist alles was kommt Zugabe. «Es ist einfach unglaublich, was ich in den letzten acht Jahren (seit er Vater ist, Anm. d. Red) erleben durfte», so Federer vor der Auslosung. «Mein Leben hat sich stark verändert. Das Reisen mit den Kindern und meiner Frau, die das Ganze immer noch mitmacht. Wenn ich an die Zeit zurückdenke, als ich ein kleiner Junge war, da hatte ich nie die Vision, dass ich eines Tages auf dem Court stehe und in meine Box schaue und dort vier Kinder und meine Ehefrau sehe. Es ist unglaublich und ich bin wirklich enorm dankbar für Mirkas Support und sehr glücklich darüber.»  

Diese Dankbarkeit zeigte Federer öffentlich wohl nie stärker, als in jenem Moment, als er nach seinem Sieg gegen Rafael Nadal Mirka in die Arme schliessen durfte. Damit rührte er wohl nicht nur sich selbst zu Tränen:

Australien war schon immer eine besondere Liebe

Mit Australien verbindet Federer eine ganze besondere Beziehung. Zwei seiner ehemaligen und prägenden Trainer kommen aus Down Under: Tony Roach, mit dem er zwischen 2005 und 2007 nicht weniger als sechs Major-Siege einfahren konnte, und der 2002 tödlich verunglückte Peter Carter, der Federer um den Jahrtausendwechsel zu einem kompletten Spieler formte und grossen Einfluss auf dessen Spiel und insbesondere seine Persönlichkeit hatte.

Zudem erinnert sich Federer gerne an seine zahlreichen Reisen zu den «Tennis-verrückten» Aussies zurück. «Die Fans sind grossartig und äusserst fachkundig. Und sie unterstützen mich immer. Ich habe das Gefühl, dass sie schon immer hinter mir standen», so Federer am Rande eines Sponsoren-Termins am Mittwoch.

Federer nimmt die hohen Erwartungen der Fans gelassen. Er hat nichts zu verlieren. «Den Titel zu verteidigen ist vor allem beim allerersten Mal hart. Wenn du nicht gewinnst, ist es dramatisch. Aber mit zunehmender Erfahrung nimmst du die Dinge, wie sie kommen. Du gibst dein bestes. Wenn es gelingt, ist es grossartig, wenn nicht, dann ist es eben so.»

  • Federers fünf Australian-Open-Siege

Federers erster Sieg 2004

Der zweite Streich 2006

Der dritte Titel 2007

2010: Titel Nummer 4

2017: Die Rückkehr des Königs

Aus dem Familienalbum von Mirka und Roger Federer

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