Vorhang auf für die Australian Open: In Melbourne kämpfen die Tennis-Stars seit Sonntag um den ersten Grand-Slam-Titel des neuen Jahres. In unserem Ticker halten wir dich auf dem Laufenden.
Der Ticker
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Bencic erlebt herbe Enttäuschung
Belinda Bencic scheidet am Australian Open überraschend in der 2. Runde aus. Die 28-jährige Ostschweizerin unterliegt der tschechischen Qualifikantin Nikola Bartunkova 3:6, 6:0, 4:6.
Die Niederlage gegen die Weltnummer 126, die in Melbourne ihr erstes Grand-Slam-Turnier spielt, ist für Bencic ein herber Rückschlag. Sie hatte das Jahr exzellent begonnen und ihre ersten sechs Einzel allesamt gewonnen.
Die Weltranglisten-Zehnte tat sich gegen den 1,83 m grossen Teenager aus Prag von Anfang an schwer. Auch der 6:0 gewonnene zweite Satz brachte ihr auf dem von lautstarken Zuschauern gesäumten Aussenplatz keine Ruhe. Im Entscheidungssatz konnte Bencic zweimal - zum 2:2 und zum 4:4 - einen Breakrückstand noch aufholen, bei 5:4 servierte die junge Tschechin aber eiskalt zu null aus.
Bereits in der 1. Runde hatte Bartunkova gegen die höher eingestufte Australierin Daria Kasatkina einen 0:6 verlorenen zweiten Satzscheinbar mühelos weggesteckt. Dennoch kommt diese Niederlage für Bencic aus dem Nichts, nachdem sie das Jahr so stark - mit fünf Siegen am United Cup und dem Starterfolg in der 1. Runde - begonnen hatte.
Es ist aber auch das zweite Grand-Slam-Turnier in Folge nach dem US Open im letzten August, bei dem sie schon in der 2. Runde an einer druckvoll und unbeschwert spielenden Aussenseiterin scheitert.
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Wawrinka gewinnt Fünsatz-Krimi und steht in Runde 3
Stan Wawrinka liefert in Melbourne noch einmal ein echtes Muster dessen ab, was ihn seine gesamte Karriere ausgezeichnet hatte. Nach gut viereinhalb Stunden behält er gegen den 19 Jahre jüngeren Grand-Slam-Debütanten Arthur Géa (ATP 198) im finalen Match-Tiebreak die Oberhand.
Wawrinka macht am Ende sogar den frischeren Eindruck als der Südfranzose. Dieser spielte erstmals in einer Partie mehr als drei Sätze, Wawrinka seinen 58. (!) Fünfsätzer, wovon er deren 31 gewann. Bereits im vierten Satz stand die Partie auf Messers Schneide. Wawrinka gab eine 3:0-Führung wieder her, überstand dann aber eine schwierige Phase und kam schliesslich dank einem brillanten Rückhand-Passierball zum Break und Satzausgleich.
Auch im Entscheidungssatz führte Wawrinka 2:0, musste Géa aber wieder herankommen lassen. Im Tiebreak kämpfte der 21-jährige Franzose dann aber mit Krämpfen, während der dreifache Grand-Slam-Champion die Nerven behielt.
Nun ist er der älteste Spieler in der 3. Runde eines Major-Turniers, seit Ken Rosewall dies am Australian Open 1978 als 44-Jähriger schaffte. Im ersten Satz war der dreifache Grand-Slam-Champion nach einem nervösen Start schnell 1:3 in Rückstand geraten und konnte dieses Handicap nicht mehr wettmachen, auch weil er drei Breakchancen nicht nutzte.
Im zweiten Durchgang wendete er das Blatt, in dem er dem jungen Franzosen zum 3:1 erstmals den Aufschlag abnahm. Auch im dritten Satz entschied ein einziges Break, das gegen Wawrinka zum 3:5 aus ziemlich heiterem Himmel kam.
Nicht völlig überraschend kam hingegen der starke Auftritt von Arthur Géa. Er hatte in der Vorbereitung ein Challenger-Turnier auf Neukaledonien gewonnen und die Qualifikation sowie die 1. Runde gegen die Weltnummer 19 Jiri Lehecka ohne Satzverlust überstanden.
Für Wawrinka geht es am Samstag in der 3. Runde gegen die Weltnummer 9 Taylor Fritz (USA) weiter. Der Romand hat zwei von drei Partien gegen den Amerikaner gewonnen, die letzte – vor knapp drei Jahren in Monte Carlo auf Sand – aber verloren.
So lief das Spiel:
1. Satz: Warinka kassiert schon im zweiten Aufschlagspiel ein Break. Danach verläuft der Satz ausgeglichen. Beim Stand von 4:3 für Géa hat Wawrinka drei Breakbälle, kann aber keinen verwerten. Schliesslich geht der erste Durchgang mit 6:4 an den Franzosen.
2. Satz: Jetzt ist es Wawrinka, der frühr den Service-Durchbruch schafft. Er geht 3:1 in Führung und kann den eigenen Aufschlag Mal für Mal souverän durchbringen. Mit 6:3 schafft er den Satzausgleich.
3. Satz: Der dritte Durchgang gestaltet sich lange ausgeglichen – mit leichten Vorteilen für Géa. Beim Stand von 4:3 für den Franzosen drückt Géa aufs Gaspedal und nimmt Wawrinka den Aufschlag ab. Es ist das einzige Break in diesem Satz – Géa gewinnt ihn 6:3. Demit steht Wawrinka jetzt mit dem Rücken zur Wand. Findet er noch einmal zurück?
4. Satz: Wawrinka gibt sich hier noch lange nicht geschlagen. Zu Beginn des 4. Satzes holt er sich gleich das Break. Kurz darauf muss er den Aufschlag aber auch selbst abgeben. Lange ist es ausgeglichen, dann setzt sich Stan doch noch durch – 7:5 für Wawrinka. Es kommt zum Entscheidungssatz.
5. Satz: Wawrinka legt erneut los wie die Feuerwehr und führt früh mit Break. Doch sein Gegner lässt auch nicht locker und schafft das Rebreak. Der Entscheidungssatz ist ausgeglichen. Bis zum Stand von 6:6 gibt es keine Breaks mehr. Das Match-Tiebreak muss entscheiden. Und da behält der Schweizer die Oberhand und setzt sich klar mit 10:3 durch.
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Sinner weiter im Schongang
Der Topfavorit auf den Turniersieg – es wäre sein 25. Grand-Slam-Titel – ist Djokovic mit seinen 38 Jahren aber nicht mehr. Das bleibt auch nach seiner zweiten Partie der Titelverteidiger Jannik Sinner. Der Italiener machte mit dem Australier James Duckworth (ATP 88) kurzen Prozess und gewann 6:1, 6:4, 6:2. In seinen ersten beiden Partien hat er insgesamt nur zehn Games abgegeben. Noch vier weniger als Djokovic, allerdings profitierte er in der Startrunde von der Aufgabe Hugo Gastons zu Beginn des dritten Satzes.
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Swiatek mit Steigerung
Iga Swiatek steigerte sich gegenüber ihrer etwas durchzogenen Leistung in der 1. Runde. Die Polin, die in Australien mit dem ersten Sieg ihren Karriere-Grand-Slam komplettieren könnte, gewann gegen Marie Bouzkova (WTA 44) 6:2, 6:3.
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Djokovic vor 400. Sieg bei Grand Slams
Nach seinem Sieg gegen Maestrelli kann Djokovic am Samstag in der 3. Runde mit einem Erfolg gegen den Niederländer Botic van de Zandschulp (ATP 75) zum ersten Spieler – Mann oder Frau – der Geschichte mit 400 Siegen an Grand-Slam-Turnieren werden. Zum Vergleich: Roger Federer ist mit 369 gewonnen Matches bei Majors zurückgetreten. Am Australian Open liegt Djokovic mit 101 Siegen einen hinter Federer. Noch.
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Djokovic und Keys ohne Mühe weiter
Novak Djokovic steht in der dritten Runde. Der Rekord-Grand-Slam-Champion gewann gegen den italienischen Qualifikanten Francesco Maestrelli mit 6:3, 6:2, 6:2 und wurde dabei zu keiner Zeit ernsthaft gefordert. Der 38-Jährige, der das erste Highlight-Turnier der Tennis-Saison bereits zehnmal gewinnen konnte, benötigte in der Rod Laver Arena nur 2:15 Stunden für seinen Erfolg.
Bei den Frauen kam Titelverteidigerin Madison Keys ebenfalls ohne Mühe weiter. Die 30 Jahre alte Amerikanerin setzte sich gegen ihre Landsfrau Ashlyn Krueger mit 6:1, 7:5 durch. Keys hatte im vergangenen Jahr im Endspiel überraschend Aryna Sabalenka geschlagen und ihren ersten Grand-Slam-Titel gefeiert.
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Alcaraz als Balljunge für Rublev
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Alex de Minaur mit dem Punkt des Tages
Alex de Minaur verliert den Startsatz gegen Hamad Međedović im Tiebreak, ehe der Australier aufdreht und die nächsten drei Sätze klar für sich entscheidet. Dabei gelingt der Weltnummer 6 auch das Künststück, den Ball um das Netz ins Feld zu spielen.
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Fokina der Mann für Fünf-Sätzer
Alejandro Davidovich Fokina musste in der 2. Runde gegen Reilly Opelka über die volle Distanz, ehe sein Sieg feststand. In seinem 54. Grand-Slam-Turnier war es gemäss einer Auswertung von Tennis-Experte Luca Brancher bereits das 18. Mal, dass er über fünf Sätze gehen muste.
Die Quote von 33,3 Prozent ist die höchste unter allen Spielern mit mindestens 50 Major-Partien.
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Zverev in vier Sätzen weiter
Alexander Zverev steht in der dritten Runde. Der Vorjahresfinalist gewann in sein Zweitrunden-Spiel gegen den Franzosen Alexandre Müller mit 6:3, 4:6, 6:3, 6:4 und trotzte dabei auch einer längeren Regenunterbrechung.
Nach 3:04 Stunden verwandelte der 28-Jährige in der John Cain Arena seinen dritten Matchball. Zverev bekommt es im Kampf um den Achtelfinaleinzug nun am Freitag mit dem Briten Cameron Norrie zu tun.
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Alcaraz schwärmt für Federers Golfkünste
Nach dem geschafften Einzug in die dritte Runde zeigt sich Carlos Alcaraz im Platzinterivew bestens gelaunt und spricht auch über das Golfspielen mit Roger Federer. «Ich hatte das Glück, mit Roger zu spielen», erklärt der 22-Jährige und beschreibt Federers Golfkünste wie folgt: «Es ist genauso schön wie sein Tennis. Was Roger auch macht, es sieht wunderschön aus.»
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Alcaraz nur kurz in Bedrängnis
Einen Satz lang wurde Carlos Alcaraz vom Deutschen Yannick Hanfmann, einst Finalist in Gstaad, in arge Bedrängnis gebracht. Der 34-jährige Hanfmann aus Karlsruhe führte im ersten Satz mit einem Break; beim Stand von 5:4 fehlten ihm bloss noch zwei Punkte zum Satzgewinn. Nach 78 Minuten holte sich aber Alcaraz im Tiebreak den ersten Satz, und nach zwei Stunden und 44 Minuten stand sein 7:6 (7:4), 6:3, 6:2-Sieg fest.
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Sabalenka auf den Spuren von Graf, Hingis und Williams
Aryna Sabalenka, die Nummer 1 bei den Frauen, blieb beim 6:3, 6:1-Erfolg über Bai Zhuoxuan (CHN) ungefährdet, obwohl die Qualifikantin im ersten Satz drei Games in Folge gewinnen konnte (vom 0:5 zum 3:5). Sabalenka gewann am Australian Open 45 ihrer letzten 50 Sätze. Einzig Steffi Graf, Martina Hingis, Monica Seles und Serena Williams übten am «Happy Slam» in Australien eine ebenso grosse Dominanz aus.
«Irgendwie tönt es surreal, mit diesen Grössen zusammen erwähnt zu werden», so Sabalenka. «Ich hätte nie damit gerechnet, in ihre Liga aufzusteigen. Und mir ist klar, dass Graf, Hingis, Seles und Serena alle noch viel mehr als ich gewonnen haben.»
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Filmreifer Auftritt: Tennisstar Osaka sorgt für Hingucker
Japans Tennisstar Naomi Osaka hat bei den Australian Open mit einem extravaganten Outfit für einen filmreifen Auftritt gesorgt. Die 28-Jährige betrat für ihr Erstrundenmatch gegen die Kroatin Antonia Ruzic die Rod Laver Arena mit einem langen weissen Schleier, der an einem weissen Hut befestigt war. Dazu trug die viermalige Grand-Slam-Turniergewinnerin ein weisses Beinkleid und hielt einen weissen Schirm in der Hand.
«Ein LEGENDÄRER Einlauf», schrieb die Spielerinnen-Vereinigung WTA auf der Plattform X und versah den Post mit einem Feuer-Emoji. Die staunenden Zuschauer empfingen Osaka unter grossem Jubel. Auch ihr türkisfarbenes Spieldress war ein Hingucker - wenn auch längst nicht so spektakulär wie das Einlauf-Outfit.
«Das sind natürlich Bilder für die Medien. Als sie da auf den Platz gekommen ist, das ist schon ikonisch», sagte Tennis-Legende Boris Becker bei Eurosport: «Das hat sich noch keine Spielerin getraut. Sie hat sich schon vieles getraut.»
Osaka ist für ihre extravagante Kleidung auf dem Tennisplatz bekannt. Oft mischt sie bei ihren Outfits Sport- und Fashion-Elemente, die nicht selten von der Popkultur inspiriert sind. Bei den US Open im Vorjahr begeisterte sie mit blinkenden, farbigen Plüschtierfiguren, die stets zu ihrem Outfit passten. Zudem trug sie rote, funkelnde Rosen als Schmuckstücke im Pferdeschwanz.
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Bencic schlägt Boulter nach Blitzstart
Nach Stan Wawrinka erreicht am Australian Open auch Belinda Bencic die 2. Runde. Die Ostschweizerin zeigt sich bei ihrem 6:0, 7:5-Sieg gegen Katie Boulter souverän.
Die Weltnummer 10 Bencic musste gegen die Britin Boulter (WTA 113) ihren Aufschlag nur einmal abgeben und behielt auch im engeren zweiten Satz jederzeit die Kontrolle. Die Olympiasiegerin von 2021 und junge Mutter ist damit in diesem Jahr auch nach sechs Partien ungeschlagen.
Nach einem komplett einseitigen Startsatz fand Boulter, die vor einem Jahr noch die Nummer 23 der Welt war, deutlich besser ins Spiel. Zum 4:4 gelang ihr das einzige Break gegen den Aufschlag von Bencic. Die 28-jährige Ostschweizerin liess sich jedoch nicht aus der Spur bringen. Nach einem weiteren Break zum 6:5 servierte sie im Anschluss souverän zum Sieg – nach weniger als eineinhalb Stunden.
Bencic ist in der Weltrangliste den umgekehrten Weg gegangen zu Boulter, die Verlobte des australischen Top-Ten-Stars Alex de Minaur. Vor einem Jahr, beim ersten Grand-Slam-Turnier nach der Geburt von Tochter Bella, war die Schweizerin selber noch die Nummer 294 des WTA-Rankings.
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Golubic in drei Sätzen ausgeschieden
Viktorija Golubic scheitert am Australian Open bereits in der 1. Runde. Die 33-jährige Zürcherin unterliegt der Französin Varvara Gracheva 1:6, 6:2, 1:6.
Die beiden in der Weltrangliste nahe beieinander klassierten Golubic (WTA 83) und Gracheva (WTA 77) lieferten sich um die Mittagszeit ein Duell mit viel Hin und Her. Am Ende behielt aber die gebürtige Russin in knapp eindreiviertel Stunden die Oberhand.
Golubic verpasste den Start bei sommerlichen Temperaturen komplett und verlor gleich die ersten fünf Games. Der zweite Satz verlief ausgeglichen bis zum 2:2, ehe die Schweizerin vier Spiele in Folge gewann. Dann riss der Faden allerdings plötzlich wieder. Im Entscheidungssatz musste sie in einem langen Game gleich ihr erstes Aufschlagsspiel abgeben und gewann am Ende kein Game mehr bei eigenem Service.
Einstieg ins Jahr nicht geglückt: Viktorija Golubic scheitert am Australian Open gleich in der Startrunde KeystoneGracheva belohnte sich für ihr risikoreicheres Spiel und gewann im vierten Duell der beiden zum dritten Mal – zum dritten Mal in drei Sätzen. Die acht Jahre jüngere Französin schlug doppelt so viele Winner (40:20) wie Golubic und machte damit die ebenfalls deutlich mehr unerzwungenen Fehler (35:23) wett.
Damit endet die Reise nach Down Under für die Schweizerin enttäuschend. Beim einzigen Vorbereitungsturnier in Hobart hatte sie in der 1. Runde der Qualifikation verloren. Im letzten Jahr hatte sie im achten Anlauf erstmals die 3. Runde des Australian Open erreicht, nun scheiterte sie zum achten Mal an der Startaufgabe.
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Keys schafft Wende
Vorjahressiegerin Madison Keys bekundet bei ihrem ersten Auftritt im diesjährigen Australian Open Startschwierigkeiten, erreicht aber dennoch die 2. Runde.
Madison Keys lag gegen die Ukrainerin Alexandra Olinikowa 0:4 zurück, ehe sie sich nach exakt 100 Minuten 7:6 (8:6), 6:1 durchsetzte. Im Tiebreak hatte die Weltranglisten-Neunte aus den USA gegen die Nummer 92 im Ranking noch einmal einen heiklen Moment zu überstehen. Sie gewann die Kurzentscheidung nach zwei abgewehrten Satzbällen.
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Drama um Auger-Aliassime
Ein Drama spielte sich am Montag auf dem zweitgrössten Court der Melbourne Arena ab. Der Kanadier Félix Auger-Aliassime, nach einem starken Ende der letzten Saison die Nummer 8 der Welt, musste gegen den Portugiesen Nuno Borges (ATP 46) nach dem verlorenen dritten Satz das Handtuch werfen – wegen Krämpfe. «Das habe ich noch nie erlebt», erklärte der ratlose zweifache Sieger der Swiss Indoors. Zum Start des Turnieres ist es in Australien sehr heiss.
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Grosse Emotionen bei Wawrinka
Nach seinem Auftaktsieg gegen Laslo Djere kämpft Stan Wawrinka im Siegerinterview auf dem Court mit den Tränen. «Es war eine lange Reise. Es war wunderschön, ich habe hier so viele Erinnerungen», sagt der Schweizer und bedankt sich bei den Fans: «Der einzige Grund, wieso ich hierher zurückkomme, ist die Liebe, die ihr mir gibt. Es war wunderschöne, vielen Dank!»
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Djokovic lässt Pedro Martinez keine Chance
Novak Djokovic ist mit einem souveränen Sieg ins Turnier gestartet. Der Serbe dominiert das Geschehen gegen Pedro Martinez aus Spanien von Beginn weg und zieht dank eines 6:3, 6:2 und 6:2-Sieg problemlos in die zweite Runde ein. Da trifft Djokovic auf den Italiener Francesco Maestrelli.
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Wawrinka dreht Partie gegen Djere und steht in Runde 2
Stan Wawrinka steht bei seinem 20. und letzten Australian Open erstmals seit fünf Jahren in der 2. Runde. Zum Auftakt gewinnt der Waadtländer 5:7, 6:3, 6:4, 7:6 (7:4) gegen den Serben Laslo Djere.
Der 40-Jährige, der seine Karriere Ende Jahr beenden wird, war nach dem auf ärgerliche Weise verlorenen Startsatz klar der bessere Spieler und setzte sich in 3:20 Stunden durch. In den letzten drei Jahren hatte er in Melbourne jeweils in der 1. Runde verloren, 2022 war er verletzt.
Dank einem soliden Tiebreak gelang es Wawrinka, einen fünften Satz zu vermeiden, nachdem er 2023 und 2024 über die Maximaldistanz und vor einem Jahr 7:5 im vierten Satz verloren hatte. Bereits im ersten Satz hatte der Champion von 2014 einen Satzball, den er nicht nutzen konnte. Danach reduzierte er das Risiko – und die Fehlerquote – ein wenig und wurde dafür belohnt.
Da er gut aufschlug, auch wenn der erste Service nicht ganz so oft kam wie erhofft (nur 50 Prozent), reichten im zweiten und dritten Durchgang jeweils ein Break. Im vierten Satz nutzt er seine ersten Chancen nicht und geriet zwischenzeitlich 2:4 in Rückstand. Generell war die Quote bei den Breakbällen miserabel – nur drei von achtzehn konnte er verwerten. Damit machte sich Wawrinka das Leben schwerer, als nötig, zeigte sich aber am Ende auch physisch stark und stabil. Das freute auch die 5000 Fans auf dem viertgrössten Court im Melbourne Park.
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Jubiläumssieg für Gauff
Keine grosse Mühe mit ihrer ersten Hürde hatte Coco Gauff. Die an Nummer drei gesetzte Amerikanerin gewann gegen die neu für Usbekistan startende Russin Kamila Rachimowa (WTA 93) mit 6:2, 6:3 und feierte im Alter von 21 Jahren bereits ihren 75. Sieg bei einem der vier Grand-Slam-Turniere. Gauff, die ihre Aufschlagbewegung umgestellt hat, konnte sich dabei auch sieben Doppelfehler leisten.
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Waltert gegen Anisimova chancenlos
Die Schweizer Tennisspielerin Simona Waltert WTA 87)) bleibt in der 1. Runde des Australian Open chancenlos. Die Bündnerin unterliegt der Weltnummer 4 Amanda Anisimova 3:6, 2:6.
Nachdem sie sich je einmal für das French Open und Wimbledon qualifiziert hatte, stand Simona Waltert in Melbourne erstmals direkt im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers. Dort hatte sie kein Losglück. Anisimova war eine Nummer zu gross und geriet in genau einer Stunde nie in Bedrängnis.
Auf dem zweitgrössten Platz des Melbourne Park startete Waltert nervös und musste gleich ein Break hinnehmen, konnte die Partie aber zum 2:2 noch einmal ausgleichen. Einen zweiten Aufschlagverlust konnte sie allerdings nicht mehr wettmachen.
Generell bekundete Waltert grosse Mühe mit Anisimovas starkem Aufschlag. Die genutzte Breakchance früh im ersten Satz blieb ihre einzige. Im zweiten Durchgang geriet sie erneut vom ersten Game an ins Hintertreffen, ein zweites Break der letztjährigen Finalistin in Wimbledon und am US Open zum 1:4 war mehr als eine Vorentscheidung.
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Djokovic mit Kampfansage
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Federer bringt das Publikum in Melbourne zum Toben
Roger Federer ist zurück im Rampenlicht. Bei einem Showmatch zum Start der Australian Open begeistert der Maestro das Publikum gemeinsam mit anderen Tennis-Legenden. Ein Ballwechsel sticht dabei besonders heraus.
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Dieses Youngsters hat Experte Heinz Günthardt für 2026 auf dem Zettel
Wer gewinnt die Grand Slams? Wo liegt das Potenzial der Schweizer und welche Jungen könnten die Grossen ärgern. Heinz Günthardt wagt für blue Sport einen Blick in die Kristall-Kugel.