10 Millionen Dollar Kopfgeld FBI erklärt Ex-Olympia-Snowboarder zur globalen Bedrohung

dpa

7.3.2025 - 09:15

Mit diesen Fotos fahndet das FBI nach dem Ex-Snowboard-Profi.
Mit diesen Fotos fahndet das FBI nach dem Ex-Snowboard-Profi.

Er war einst ein olympischer Snowboarder und soll nun Drogenboss sein. Fürs Podest in Salt Lake City reicht es nicht, dafür ist er aber nun auf der Top-Ten-Liste des FBI.

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Die USA haben den ehemaligen Profi-Snowboarder Ryan James Wedding aus Kanada auf die Top-Ten-Liste des FBI der meistgesuchten Verbrecher gesetzt. Zugleich wurde für die Ergreifung des 43-Jährigen ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar ausgesetzt. Die Belohnung werde in Abstimmung mit den Regierungen Kanadas und Mexikos in einer gemeinsamen Anstrengung angeboten, Wedding vor Gericht zu bringen, teilte das Aussenministerium mit. 

Wedding habe 2002 bei den Olympischen Spielen in Salt Lake City teilgenommen und sei inzwischen ein internationaler Drogendealer, teilte das Aussenministerium weiter mit. Zuletzt soll er in Mexiko gelebt haben. Ihm wird vorgeworfen, zusammen mit anderen, Hunderte Kilogramm Kokain von Mexiko über Kalifornien nach Kanada geschmuggelt zu haben. Wedding sei auch für mehrere Morde verantwortlich.

2023 soll der Ex-Snowboarder zusammen mit einem mittlerweile verhafteten Komplizen aus Rache für eine gestohlene Kokainlieferung den Mord an zwei Mitgliedern einer Familie in Ontario beauftragt haben. Ein drittes Familienmitglied überlebte den Mordanschlag offenbar schwer verletzt.

Medienberichten zufolge soll Wedding dem Sinaloa-Kartell angehören. Dabei handelt es sich um ein mexikanisches Drogenkartell, das zu den einflussreichsten kriminellen Organisationen weltweit zählt.

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