Formstarker Küng in der Aussenseiterrolle

SDA

18.10.2020 - 05:05

Stefan Küng blickt der Flandern-Rundfahrt zuversichtlich entgegen.
Stefan Küng blickt der Flandern-Rundfahrt zuversichtlich entgegen.
Source: Keystone

Stefan Küng gehört am vergangenen Sonntag bei Gent – Wevelgem zu den stärksten Fahrern. Nun will er auch bei der Flandern-Rundfahrt brillieren.

Trotz eines nicht selbst verschuldeten Sturzes vergangenen Sonntag bei Gent – Wevelgem noch vor Rennhälfte, eines beschädigten Velos und einer dadurch nötig gewordenen Aufholjagd über rund 30 km verfügte der 26-jährige Thurgauer über genügend Kraft, um in der Schlussphase des spannenden Rennens gar noch zu attackieren.

Er hoffte jedoch vergeblich darauf, dass sich seine Verfolger, zu welchen auch Wout van Aert und Mathieu van der Poel gehörten, vielleicht nicht einig wären und nicht konsequent nachführen würden. Am Ende reichte es Küng mit drei Sekunden Rückstand auf den dänischen Sieger Mads Pedersen zum 5. Rang.



Seine gute Form will Küng am Sonntag auch bei der 104. Flandern-Rundfahrt unter Beweis stellen. Auf den gut 240 km von Antwerpen nach Oudenaarde gehört der Ostschweizer, der wie im Vorjahr als Leader des Teams Groupama-FDJ antritt, zum Kreis der Mitfavoriten. Mit dem Monument in Flandern, dem für ihn letzten wichtigen Rennen des Jahres, hat Küng eine Rechnung offen. Bei bislang vier Starts kam er noch nie in die Top 40.

Zu seinem Debüt bei der Flandern-Rundfahrt kommt Stefan Bissegger. Der 22-jährige Thurgauer zeigte im Dress der Equipe Education First bei seinen ersten World-Tour-Einsätzen starke Leistungen. Gemeldet sind zudem sechs weitere Schweizer: Silvan Dillier (AG2R), Michael Schär (CCC), Fabian Lienhard (Groupama), Tom Bohli (UAE-Team Emirates), Johan Jacobs (Movistar) und Joel Suter (Bingoal).

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