Ditaji Kambundji krallt sich an der Hallen-EM mit Europarekord die Goldmedaille. «Ich habe Gänsehaut», sagt sie nach einem Rennen, bei dem sie eigentlich mit Silber gerechnet hatte.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Ditaji Kambundji ist Europameisterin über 60 Meter Hürden in der Halle.
- Mit der Goldmedaille erreicht die Bernerin ihr gestecktes Ziel. Dass sie auch noch Europarekord läuft, hatte sie nicht erwartet. «Ich kann es gar nicht richtig glauben», sagt sie nach dem Rennen.
- Kambundji war sich erst gar nicht bewusst, zu Gold gesprintet zu sein. Sie dachte, dass die Niederländerin Nadine Visser vor ihr gewesen war.
Ditaji Kambundji sprintet an der Hallen-EM über 60 Meter Hürden zu Gold, und wie. Die Bernerin spult die Strecke in einer noch nie gemessenen Zeit ab. Europa-Rekord.
«Ich habe Gänsehaut», sagt Kambundji nach ihrem goldenen Lauf beim «SRF». Ihr Plan sei aufgegangen. «Ich wusste, dass ich ready bin und schnelle Zeiten in den Beinen habe.»
Ihre Beine tragen die 22-jährige Sprinterin in einer Zeit von 7,67 Sekunden ins Ziel. Sie unterbietet damit die bisherige Europa-Bestmarke von Susanna Kallur (Schweden) von 2008 um eine Hundertstelsekunde.
«Hatte nicht erwartet, dass es grade eine solche Zeit ist»
Dass Kambundji gleich zu Europarekord läuft, lässt sie um Worte ringen. «Ich kann es gar noch nicht richtig glauben. Ich wusste, dass ich für einen Sieg eine wirklich, wirklich krasse Zeit laufen muss. Ich hatte nicht erwartet, dass es grade eine solche Zeit ist.»
Im Moment sei sie noch beim Sieg, den sie nach eigener Aussage unbedingt wollte. Ein Sieg, mit dem sie während des Rennens gar nicht gerechnet hatte. «Ich dachte, ich bin Zweite», sagt Kambundji und lacht. Sie konnte im Augenwinkel Silber-Läuferin Nadine Visser nicht genau sehen und dachte, die Niederländerin sei ihr voraus.
Dem war nicht so, Kambundji ersprintet sich Gold und hält fest: «Ich bin happy, erleichtert und stolz auf mich.»