Fünf Spiele, vier Niederlagen: Kein Schweizer Tag in Gstaad

11.7.2019 - 16:22, SDA

Joana Heidrich (Bild) und Anouk Vergé-Dépré verlieren ihr zweites Gruppenspiel am Major-Turnier in Gstaad und müssen den Umweg über die Sechzehntelfinals nehmen.
Source: Keystone

Der Donnerstag ist am Major-Turnier der Beachvolleyballer kein Schweizer Tag. In fünf Spielen setzt es für die Schweizerinnen und Schweizer vier Niederlagen ab.

Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré verloren ihre Partie um den Gruppensieg gegen die als Nummer 4 gesetzten Tschechinnen Barbora Hermannova/Marketa Slukova in drei Sätzen. Nach dem gewonnenen Startsatz (21:17) verloren die beiden Schweizerinnen komplett den Faden. Im Tiebreak erlitten sie mit 6:15 einen heftigen Rückschlag.

Die Niederlage ist insofern verkraftbar, weil sich Heidrich/Vergé-Dépré den Einzug in die K.o.-Phase bereits am Vortag gesichert hatten und «nur» den direkten Einzug in die Achtelfinals verpassten. Ihre Gegnerinnen im Sechzehntelfinal von Freitag sind noch nicht bekannt.

Betschart/ Hüberli in den Achtelfinals

Den einzigen Schweizer Sieg konnten Nina Betschart und Tanja Hüberli einfahren, denen es eine Woche nach dem 4. Rang an den Weltmeisterschaften auch am Heimturnier in Gstaad gut läuft. Das Duo qualifizierte sich als zweites Schweizer Team auf direktem Weg für die Achtelfinals.

Am Mittwoch hatten Mirco Gerson und Adrian Heidrich mit zwei Siegen den Sprung in die zweite K.o.-Runde vom Freitag realisiert, am Donnerstag sicherten sich auch Betschart und Hüberli den Gruppensieg – zum ersten Mal notabene in dieser Saison. Im Kampf um Platz 1 setzten sich die beiden Zentralschweizerinnen gegen die Italienerinnen Marta Menegatti/Viktoria Orsi Toth 21:18, 21:16 durch.

Drei Schweizer Teams ausgeschieden

Nach der Vorrunde ausgeschieden sind dagegen Nico Beeler/Marco Krattiger, Quentin Métral/Yves Haussener und Laura Caluori/Dunja Gerson. Die drei Teams verloren auch ihre zweiten Gruppenspiele.

Bitter war das Aus vor allem für Caluori/Gerson, die sich gegen die Slowakinnen Andrea Strbova/Natalia Dubovcova in den dritten Satz kämpften und dort eine 9:5-Führung noch preisgaben. Caluori/Gerson hatten am Vortag bereits den neuen Weltmeisterinnen Sarah Pavan/Melissa Humana-Paredes aus Kanada einen Satz abgenommen.

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