Kuriose Pausen-Szene: Julius Kühn wird versehentlich in der Kabine eingeschlossen

16.1.2020 - 21:27, sda

Julius Kühn (hinten) erlebte eine Schrecksekunde: Der Deutsche wurde versehentlich in der Kabine eingeschlossen.
Bild: Keystone

Titelverteidiger Spanien und Kroatien, der EM-Dritte von 2016, starten an den Handball-Europameisterschaften erfolgreich in die Hauptrunde in Wien. Deutschland schafft es mit Leichtigkeit zum Sieg gegen Weissrussland.

Die Kroaten, welche die EM-Qualifikation in der Schweizer Gruppe als Sieger abgeschlossen hatten, lösten ihre knifflige Auftaktaufgabe gegen den Co-Gastgeber aus Österreich äusserst souverän und siegten problemlos 27:23. Den Grundstein für den Erfolg legte der Favorit in der Defensive, bis zur Pause gestand er den Österreichern nur sechs Tore zu.

Kroatien gewinnt gegen Österreich souverän.
Bild: Keystone

Nach dem vierten Auftritt an der EM ebenfalls noch makellos unterwegs ist Spanien nach dem 31:25-Erfolg über Tschechien. Tschechiens Goalie Toms Mrkva hielt seine Mannschaft während 20 Minuten im Spiel, ehe sich auch hier der Favorit bis zur Pause ein Polster von fünf Punkten erarbeiten konnte.

Deutsche mit Leichtigkeit zum Sieg

Nach Spanien und Kroatien gestaltete mit Deutschland auch der Europameister 2016 den Auftakt in die Hauptrunde erfolgreich. Die deutschen Handballer, die in der Vorrunde nicht überzeugt hatten, zeigten beim 31:23-Erfolg über Weissrussland ihre bislang beste Leistung an der Endrunde.

Die einzige Schrecksekunde erlebte die deutsche Auswahl in der Halbzeitpause, als Julius Kühn versehentlich in der Kabine eingeschlossen wurde. Der Rückraummann machte sich allerdings mit lautem Klopfen bemerkbar und stand rechtzeitig zum Wiederbeginn auf dem Platz.

Dank den Auftaktsiegen in der Hauptrunde liegen die beiden Favoriten Kroatien und Spanien nach der ersten Runde gemeinsam mit je vier Punkten an der Tabellenspitze.

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