Handball

Pfadis unbelohnte Gala gegen Füchse Berlin

ssch, sda

8.2.2022 - 21:20

Pfadi Winterthur schnupperte gegen die Füchse Berlin bis in den Finish an einer Überraschung.
Keystone

Handballmeister Pfadi Winterthur brilliert im Heimspiel in der European League gegen Füchse Berlin. Am Ende setzt es trotz der Galavorstellung eine 27:30-Niederlage ab.

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8.2.2022 - 21:20

Die fast 2000 Zuschauer trauten in der zweiten Halbzeit ihren Augen kaum. Schon in der ersten Halbzeit hatte Pfadi Winterthur Rückstände zum 6:6 und 8:8 aufgeholt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien beim Skore von 11:18 und 12:19 alles entschieden. Aber die Winterthurer spielten plötzlich aus einem Guss – gewiss auch begünstigt von einem Nachlassen des Gegners. In der 50. Minute ging Pfadi mit 23:22 erstmals in Führung. Später führten die Schweizer auch noch 24:23. Innerhalb von drei Minuten machten im Finish aber dann doch die Berliner mit drei Treffern vom 25:25 zum 28:25 alles klar.

Die ehrenvolle Niederlage des Schweizer Meisters gilt es in die richtigen Relationen zu setzen. Die Füchse Berlin standen letzte Saison im Final der European League, belegen in der Bundesliga den 4. Platz und stellten im Januar an der Europameisterschaft in Ungarn und der Slowakei für Deutschland, Dänemark, Serbien und Montenegro insgesamt neun Spieler ab.

Pfadi Winterthur glaubt weiter an die Qualifikation für die Achtelfinals. Punkte gegen die Füchse Berlin figurierten ohnehin nicht im Budget. Der Rückstand auf Platz 4 (Bidasoa Irun) beträgt zwei Punkte. Und die ersten Partien im neuen Jahr – ein 30:30 bei den Kadetten Schaffhausen und ein Auswärtssieg im Cup in Thun – verstärkte die Zuversicht der Winterthurer.

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