Im dichten Nebel Woods gewinnt 17. Etappe der Vuelta – Yates weiter Leader

SDA

12.9.2018 - 18:24

Der Kanadier Michael Woods gewann die 17. Etappe der 73. Spanien-Rundfahrt und feierte damit den grössten Erfolg seiner Karriere.
Der Kanadier Michael Woods gewann die 17. Etappe der 73. Spanien-Rundfahrt und feierte damit den grössten Erfolg seiner Karriere.
Source: Keystone

Der Kanadier Michael Woods gewinnt im Baskenland die 17. Etappe der Spanien-Rundfahrt mit dem enorm steilen Schlussanstieg hinauf nach Balcon de Bizkaia. Simon Yates behauptet sich als Leader.

Michael Woods sicherte sich den bisher grössten Erfolg seiner Karriere aus einer stark besetzten Fluchtgruppe heraus. Der 31-jährige Kanadier vom Team Education First bewies im 7,3 km langen und teils bis zu 24 Prozent steilen Schlussanstieg die stärksten Beine. Die entscheidende Attacke lancierte Woods 500 Meter vor der Ziellinie und schüttelte damit seine letzten Begleiter ab. Das Ziel erreichte er im dichten Nebel fünf Sekunden vor dem Belgier Dylan Teuns.

Simon Yates, der auf den Tagessieger fast drei Minuten verlor, verteidigte seine Position an der Spitze des Gesamtklassements mit Erfolg. Der Brite büsste in einer ersten Verfolgergruppe allerdings einige Sekunden auf den zweitplatzierten Spanier Alejandro Valverde ein, der seinen Rückstand auf Yates von 33 auf 25 Sekunden verringerte. Dritter in der Gesamtwertung ist neu Enric Mas (1:22 zurück). Der 23-jährige Spanier erreichte das Ziel zusammen mit seinem 15 Jahre älteren Landsmann Valverde.

Die Abstände an der Ranglistenspitze sind weiter gering. Die Top 6 der Gesamtwertung sind innerhalb von 131 Sekunden klassiert.

Bergetappen am Freitag und Samstag

In der vorwiegend flachen 18. Etappe am Donnerstag kommen bei der Ankunft in der katalanischen Stadt Lleida nochmals die Sprinter zum Zug. Danach folgen zwei anspruchsvolle Teilstücke in den Pyrenäen, die beide mit einer Bergankunft zu Ende gehen. Nach dem zweitägigen Abstecher nach Andorra wird man am Samstagabend den Gesamtsieger der 73. Spanien-Rundfahrt kennen. In der flachen Schlussetappe nach Madrid sind traditionsgemäss keine Angriffe auf den Mann im roten Leadertrikot mehr zu erwarten.

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