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«Wie ein Idiot»

Alaphilippe jubelt an der Tour de France über den vermeintlichen Sieg

Ex-Weltmeister Julian Alaphilippe jubelt zu früh.

Ex-Weltmeister Julian Alaphilippe jubelt zu früh.

Bild: Thibault Camus/AP/dpa

Zu früh gefreut: Ex-Weltmeister Alaphilippe gewinnt den Massensprint aus einer Verfolgergruppe heraus – und jubelt. Doch zwei Profis sind schneller. Er liefert auch gleich einen Grund für den Irrtum.

Redaktion blue News
DPA

Redaktion blue News, DPA

20.07.2025, 21:00•20.07.2025, 21:13

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  • Tim Wellens gewinnt die 15. Etappe der Tour de France in Carcassonne. Der 34-jährige Belgier riss erfolgreich aus einer Ausreissergruppe aus und siegt solo.
  • Julian Alaphilippe holte für das Schweizer Tudor-Team mit dem 3. Rang einen Podestplatz. Als der Franzose über die Ziellinie fuhr, dachte er gar, die Etappe gewonnen zu haben.
  • Erst später wird ihm der Irrtum bewusst. «Wie ein Idiot habe ich die Hände gehoben, aber es waren einige Jungs vor mir», sagt Alaphilippe.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Der frühere Strassenrad-Weltmeister Julian Alaphilippe hat sich auf der 15. Etappe der Tour de France zu früh gefreut und den vermeintlichen Tagessieg bejubelt. Der Franzose, der sich in der Verfolgergruppe befand und im Massensprint durchsetzte, kam allerdings als Dritter über die Ziellinie in Carcassonne. Zu allem Verdruss war er zuvor gestürzt.

Teaser image

Tour de France

Tim Wellens siegt solo in Carcassonne

«Leider funktionierte mein Funkgerät nach dem Sturz nicht mehr, also habe ich versucht, den bestmöglichen Sprint hinzulegen und an den Etappensieg zu denken. Wie ein Idiot habe ich die Hände gehoben, aber es waren einige Jungs vor mir», wurde der 33-Jährige von der Nachrichtenagentur Belga mit Verweis auf das französische Fernsehen zitiert. 

Das Missgeschick war dem Weltmeister von 2020 und 2021 schon einmal passiert. Beim Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich im Jahr 2020 hatte er schon die Hände in die Höhe gerissen, doch der Slowene Primoz Roglic siegte. Auch andere Stars waren vor dem vorzeitigen Siegestaumel nicht gefeit. Darunter der belgische Sprint-Star Jasper Philipsen bei der Tour 2022.

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Schulter ausgekugelt

In der ersten Rennhälfte kugelte sich Alaphilippe bei dem Sturz nach eigenen Angaben die Schulter aus. Auch der deutsche Hoffnungsträger Florian Lipowitz war in den Sturz verwickelt, blieb aber unversehrt und schloss später wieder zum Hauptfeld auf. 

«Ich erinnerte mich daran, was man im Krankenhaus mit mir gemacht hatte, und schaffte es, sie wieder einzurenken», sagte er. «Es hätte besser ausgehen können, aber ich hätte auch nach Hause fahren können, also ist es okay», bilanzierte Alaphilippe seinen Tag. 

Den Tagessieg holte sich der Belgier Tim Wellens als Ausreisser. Auch Wellens Landsmann Victor Campenaerts schaffte es vor Alaphilippe über die Ziellinie. Die gute Nachricht für den Tudor-Fahrer: Ein Röntgenbild, das im Ziel in Carcassonne gemacht wurde, bestätigte, dass es keine Frakturen gibt.

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